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Tuesday, October 27, 2026

Großeinsatz nahe Hannover: Auto fährt in Menschengruppe - drei Verdächtige festgenommen

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Großeinsatz nahe HannoverAuto fährt in Menschengruppe - drei Verdächtige festgenommen

27.10.2026, 13:18 Uhr

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Ein Reporter sprach von mehreren Autos mit Beschädigungen - platten Reifen, einer zerstörten Heckscheibe, und Einschusslöchern. (Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg)

Großeinsatz im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge: Ein Auto steuert - wohl gezielt - in eine Gruppe von Menschen. Mehrere von ihnen werden verletzt. Nun nimmt die Polizei drei Personen fest, doch viele Fragen sind noch offen.

Nach dem Angriff mit einem Auto auf eine Menschengruppe im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge hat die Polizei drei Personen vorläufig festgenommen. Inwieweit diese in direktem Zusammenhang mit der Tat stehen, sei noch unklar, teilte die Polizei mit. Die Beamten trafen sie an der Anschrift des Halters des Tatwagens an.

Das Auto war in der Nacht gezielt in die Gruppe gefahren, dabei wurden mindestens fünf Menschen teils schwer verletzt. Polizeibeamte beschossen das Auto, um den Angriff zu stoppen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Beteiligten kannten. Den Angaben zufolge gehören sie Großfamilien an, die teils bereits im Zusammenhang mit Clankriminalität "polizeilich in Erscheinung getreten" sind.

Die mutmaßlichen Täter hätten sich die Menschengruppe wohl gezielt ausgesucht, nicht wahllos, sagte eine Polizeisprecherin. Hinweise auf einen Anschlag und eine entsprechende Gefahr für die Bevölkerung gab es nach derzeitigem Kenntnisstand der Ermittler nicht. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts wurde eingeleitet.

Der Fahrer des Tatfahrzeugs ließ den Wagen am Tatort zurück und floh zu Fuß. Ob weitere Menschen in dem Auto saßen, ist unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen.

In der Nähe des Tatorts beim Schützenplatz in Neustadt lief gerade eine Verkehrskontrolle mit Unbeteiligten, so bekamen die Beamten nach den Worten der Sprecherin den Vorfall kurz vor Mitternacht direkt mit. Nach Angaben eines Reporters war es ein Großeinsatz für die Polizei, aber auch für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Polizei war mit zahlreichen und teils schwer bewaffneten Kräften im Einsatz, auch ein Polizeihubschrauber war dabei. Zudem sprach der Reporter von mehreren Autos mit Beschädigungen - platten Reifen, einer zerstörten Heckscheibe, und Einschusslöchern. Der Tatort wurde abgesperrt, um Spuren zu sichern.

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