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Tuesday, October 27, 2026

Kramaric: "In zwei Spielen sechs Scorerpunkte zu sammeln, ist schon krank"

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Andrej Kramaric hat eine lange Leidenszeit hinter sich, war zwei Monate aufgrund einer Leisten-OP außer Gefecht. Jetzt aber ist der Kroate zurück - und wie.

Glänzte auch gegen Leverkusen, diesmal aber als Joker: Andrej Kramaric.

Glänzte auch gegen Leverkusen, diesmal aber als Joker: Andrej Kramaric. IMAGO/DeFodi Images

Wie schon beim 3:0 gegen Lyon in der Europa League glänzte Andrej Kramaric nun auch gegen Leverkusen (3:0) mit einem Tor und zwei Vorlagen. "In zwei Spielen sechs Scorerpunkte zu sammeln, das ist schon krank", sagte der sichtlich gut gelaunte Kroate nach Abpfiff und stellte klar: "Ich bin kein Messi oder Ronaldo."

Und trotzdem verwies er darauf, dass er noch nicht in Top-Form ist. "Ich hatte nach der Leistenbruch-OP keine leichten zwei Monate, arbeite mich Schritt für Schritt wieder ran, aber ich fühle mich besser und mein Gefühl ist, dass ich sicher noch 20 bis 30 Prozent Luft nach oben habe."

bUndesliga, 7. Spieltag

Stand er gegen Lyon in der Startelf, kam er gegen Bayer nur von der Bank. Das hatte einen Grund, schließlich muss der Routinier nach seiner Verletzung noch immer dosieren, zumal er die Vorbereitung in Teilen verpasst hat - er stieg erst nach dem Trainingslager ein. Kramaric braucht Spielpraxis, die er sich zuletzt kaum holen konnte, auch nicht in den Länderspielen mit Kroatien. Jetzt aber geht es mit ihm bergauf.

Dass er dann auch derjenige ist, der das 1000. Bundesligator in der Geschichte der TSG erzielt hat, kommt als Sahnehäubchen on top. "1000 ist nur eine Nummer, das wichtige war, 3:0 zu gewinnen und ein Tor zu schießen", sagte Kramaric und sprach vom "vielleicht besten Saisonspiel beider Mannschaften. Ich habe das Spiel auf der Bank in ein paar Momenten genossen, es war ein Topspiel. Das 3:0 sieht leicht aus, aber es war nicht leicht."

Kramaric und die "besonderen Geschichten"

Trotzdem freute er sich auch über die "besondere Geschichte" mit dem 1000. Tor, wie er selbst sagte, auch wenn er vor seinem Elfmeter zum 1:0 gar nicht wusste, dass er im Begriff war, diese besondere Marke zu knacken. "Ich wusste das nicht, aber jetzt ist es ein schöner Moment. Ich habe auch das 500. Tor (4:2 gegen Mainz am 22. Spieltag 2017/18, Anm. d. Red.) geschossen und schon viele Geschichten hier geschrieben. So etwas ist immer ein besonderes Gefühl."

Es hätte ihn aber auch nicht gestört, wenn er dieses besondere Tor nicht erzielt hätte, auch so sei er schon "überglücklich, was ich hier und allgemein in der Bundesliga erreicht habe". Und er hat noch lange nicht genug: "Ich bin vielleicht kein 18-Jähriger mehr, aber ich bin noch immer motiviert und möchte den Fußball weiter genießen und noch 1000 Tore schießen", sagte er lachend und meinte, dass er "hoffentlich noch weitere zehn Jahre" dabei sein wird.

Am liebsten, wenn es so läuft, wie jetzt - wie er selbst sagt: "Form ist da, Siege sind da, Tore sind da, Punkte sind da - jetzt schauen wir weiter."

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