Mit Knie am Kopf getroffen – St. Louis gewinnt den Cup – doch Bürki landet im Spital

Roman Bürki scheidet im Final des US Open Cups mit einer Kopfverletzung aus. Sein Ersatz avanciert zum Penalty-Helden.
In die Freude über den ersten Titel der Klubgeschichte mischten sich bei St. Louis Sorgen um den Captain. Bei einer Rettungsaktion wurde Roman Bürki im Final des US Open Cups gegen Columbus Crew in der 69. Minute vom Knie seines Gegenspielers am Kopf getroffen.
Der Schweizer Goalie wurde auf dem Platz minutenlang gepflegt und schliesslich mit einer Bahre abtransportiert. Bürki war bei Bewusstsein und konnte sich bewegen. Er wurde zu weiteren Abklärungen in ein Spital gebracht.
Bürkis Stellvertreter hält dicht
Für den 35-jährigen Berner kam Benjamin Lundt ins Spiel. Der Deutsche wurde im Stadion des Gegners in Columbus prompt zum Helden. Er parierte im Penaltyschiessen den Versuch des Uruguayers Santi Rodriguez. Alle anderen Schützen trafen. In 120 Minuten waren zuvor keine Tore gefallen.
Bürki gewann zum vierten Mal einen Cup-Wettbewerb. Mit Borussia Dortmund holte er den DFB-Pokal vor neun und vor fünf Jahren. Bereits 13 Jahre liegt der Triumph mit den Grasshoppers im Schweizer Cup zurück.
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