Brandkatastrophe in Crans-Montana VS: Kanton kündigt Gedenkfeier für 1. Januar 2027 an
Brandkatastrophe in Crans-Montana VS
Kanton kündigt Gedenkfeier für 1. Januar 2027 an
Ein Jahr nach dem Brand in der Bar «Le Constellation» mit 41 Toten und 115 Verletzten organisieren die Behörden am 1. Januar 2027 eine Gedenkfeier. Zudem ist ein Mahnmal für die Opfer geplant.
Publiziert: vor 5 Minuten
Darum gehts
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- Brand verwüstete «Le Constellation» in Crans-Montana VS am 1. Januar 2026
- 41 Tote, 115 Verletzte, Tragödie erschütterte Schweiz und internationale Gemeinschaft
- Gedenkfeier am 1. Januar 2027, Mahnmal durch Verein geplant
Marian NadlerRedaktor News
Am 1. Januar 2026 verwüstete ein Brand die Bar Le Constellation in Crans-Montana VS und forderte 41 Todesopfer sowie 115 Verletzte. Durch sein Ausmass und das junge Alter der Opfer hat das Drama die Menschen im Wallis, in der Schweiz und in der internationalen Gemeinschaft zutiefst erschüttert.
Ein Jahr nach dem Ereignis organisiert der Kanton Wallis gemeinsam mit der Gemeinde Crans-Montana eine Gedenkfeier. Sie wird die Gelegenheit bieten, sich zu erinnern und öffentlich all jener zu gedenken, die von der Tragödie betroffen sind, ihnen Respekt und Solidarität zu bezeugen sowie das Ereignis im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Diese Gelegenheit wird auch genutzt, um den Personen zu danken, die Hilfe geleistet haben, sowie jenen, die sich um die Pflege und Betreuung gekümmert haben und dies weiterhin tun.
Errichtung von Mahnmal geplant
Die Gedenkfeier findet am 1. Januar 2027 in Crans-Montana in der Sporthalle des Kongresszentrums um 10 Uhr statt. Eingeladen sind insbesondere die Angehörigen der beim Brand ums Leben gekommenen Personen sowie die Verletzten und ihr Umfeld. Auch die Einsatzkräfte, die Hilfe geleistet und Pflege erbracht haben, werden vertreten sein. Diese Zusammenkunft wird in Anwesenheit von eidgenössischen, kantonalen, kommunalen und ausländischen Amtsträgerinnen und Amtsträgern stattfinden.
Mit dieser Gedenkfeier beginnt der Kanton Wallis eine Erinnerungsarbeit, die mit der Errichtung eines Mahnmals fortgesetzt wird, dessen Realisierung von einem unabhängigen, aus der Zivilgesellschaft hervorgegangenen Verein getragen wird. Über die individuell erlebte Prüfung der Opfer des Dramas hinaus sollen diese verschiedenen Etappen der Erinnerung das Innehalten, das Gedenken und die Solidarität auf kollektiver Ebene fördern.
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