Überschwemmungen in Thailand – Bangkok: Hochwassersituation stabilisiert sich

- Mehrere Tage lang hat es in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ununterbrochen geregnet. Die Folge waren heftige Überschwemmungen.
- Laut dem Gouverneur der thailändischen Hauptstadt hat sich die Hochwassersituation inzwischen «stabilisiert».
- Zuvor hatten die Behörden für alle 50 Stadtbezirke den Notstand ausgerufen.
Es werde noch zwei bis drei Tage dauern, bis das Wasser abgeflossen sei – vorausgesetzt, es komme nicht erneut zu starken Regenfällen. Dies erklärte der Gouverneur der thailändischen Hauptstadt, Chadchart Sittipunt, am Samstag in den sozialen Medien.
Anfang Bildergalerie
-
Bild 1 von 4. Menschen in Bangkok buckeln Sandsäcke, um sie gegen die Fluten einzusetzen. Bildquelle: Keystone/RUNGROJ YONGRIT.
-
Bild 2 von 4. Etliche Strassen sind unpassierbar. Bildquelle: Keystone/RUNGROJ YONGRIT.
-
Bild 3 von 4. Menschen und Tiere sind bedroht. Bildquelle: Keystone/RUNGROJ YONGRIT.
-
Bild 4 von 4. Viele Geschäfte sind geschlossen. Bildquelle: Keystone/RUNGROJ YONGRIT.
Ende der Bildergalerie
Zurück zum Anfang der Bildergalerie.
Zuvor waren innerhalb von 48 Stunden rund 30 Zentimeter Regen gefallen. Behörden hätten Tempel und Schulen in der Hauptstadt zu Notunterkünften umfunktioniert, berichtet der Sender Thai PBS. In vielen Teilen der Stadt kam der Strassenverkehr zum Erliegen.
Stadt ist zubetoniert
Wie SRF-Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi berichtet, lasse das Wasser in ersten Stadtvierteln nun nach, und es regne auch nicht mehr ganz so stark wie vorher. Die Probleme blieben aber virulent: «Viele Geschäfte bleiben noch geschlossen. Bei gewissen Strassen ist kein Durchkommen mehr oder wenn, dann nur zu Fuss.»
In Thailand herrscht Regenzeit. Dass es aber so viel und ununterbrochen regne, das kommt für viele Menschen im Land unerwartet. Martin Aldrovandi erklärt: «Eine wichtige Ursache ist auch, dass die Stadt Bangkok in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten regelrecht zubetoniert wurde. Früher befand sich hier ein Sumpf- und Feuchtgebiet, das die Regenfälle absorbieren konnte. Aber jetzt, da immer mehr zugebaut ist, staut sich das Wasser an und läuft viel langsamer ab.»
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.