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Thursday, September 17, 2026

GC-Flügelstürmer im Fokus – Krasniqi wirbelt und dribbelt – doch er will noch mehr

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Wenn bei den Grasshoppers in der Offensive Kreativität gefragt ist, dann landet der Ball schnell bei Samuel Krasniqi. Der Flügelspieler sorgt für die Highlights im Zürcher Angriffsspiel, wirbelt mit seinen Dribblings auf engem Raum immer wieder die gegnerischen Verteidigungsreihen durcheinander. Nicht selten zieht der 21-Jährige gleich mehrere Gegenspieler auf sich.

Die Zahlen belegen Krasniqis Qualität in dieser Saison. Mit 17 erfolgreichen Dribblings liegt er Liga-Weit auf Rang 3. Dazu kommen 15 erfolgreiche Flanken, 10 Schüsse aufs Tor und 20 Torschussvorlagen. Dass daraus nur gerade zwei Assists entstanden sind, liegt wohl auch an seinen Mitspielern. Wobei man, wenn man bei Krasniqi einen Makel sucht, auch seine Abschlussqualität bemängeln kann.

Die beiden Saisontore von Krasniqi

Vertrauen als Basis

«Ich spüre grosses Vertrauen von allen im Klub», sagt Krasniqi gegenüber SRF über seine neue Rolle bei GC. Vom Ergänzungsspieler in der letzten Saison ist er zum unangefochtenen Stammspieler gereift. Als einziger Akteur beim Rekordmeister hat er in dieser Saison noch keine einzige Pflichtspiel-Minute verpasst. «Ich mache mir dazu eigentlich nicht zu viele Gedanken», meint der U21-Nationalspieler. «Ich will der Mannschaft einfach mit meinem Willen und meinen Qualitäten helfen.»

In jedem Training werde hart gearbeitet, erklärt der zweifache Saisontorschütze. «Die Automatismen im Team kommen immer mehr. Das hilft auch mir, meine Sachen besser zu machen.» Deshalb sei das Team auch «stabiler» als in der letzten Saison. Acht Punkte aus acht Partien unterstreichen diese These. Doch gerade in der unteren Tabellenhälfte ist noch alles eng zusammen, zu sicher sollte sich GC noch nicht fühlen.

Zu wichtig will sich Krasniqi trotz seiner zweifelsohne grossen Rolle nicht nehmen: «Wir wollen einfach als Mannschaft den maximalen Erfolg haben. Ich mache einfach das, was mir gesagt wird.» Doch die Ambitionen sind da: «Wir sind GC und wollen gegen jeden Gegner gewinnen können.»

Vom Aargau nach Zürich

Neu zum Team gestossen ist im Sommer Goalie Marvin Hübel. Er kam vom FC Aarau zu den Zürchern – wie einst Krasniqi. Die beiden verstehen sich sehr gut. Auch wegen ihrer Herkunft. «Ich habe mich gefreut, dass noch ein Aargauer kommt. Jetzt bin ich nicht mehr allein», meinte Krasniqi mit einer gehörigen Portion Ironie.

Für die beiden Aargauer in GC-Diensten steht am Samstag nun noch das Meisterschaftsspiel gegen Luzern auf dem Programm, bevor es in die lange Nati-Pause geht. Krasniqi wird dabei ins U21-Nationalteam einrücken. An die A-Nati denkt er dabei noch nicht: «Natürlich träumt jeder Spieler davon. Aber ich nehme Schritt für Schritt.»

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