Trump: Russland wird Diesel an USA und Weltmarkt liefern
"Sofort mehr als 300.000 Tonnen":Trump: Russland wird Diesel an USA und Weltmarkt liefern
Russland will laut US-Präsident Trump große Mengen Diesel an die USA und den Weltmarkt liefern. Das habe er mit Kremlchef Putin vereinbart, um die Preise zu senken, erklärte Trump.
Inmitten des innenpolitischen Drucks durch hohe Dieselpreise vor den anstehenden Kongresswahlen in den USA hat US-Präsident Donald Trump ein Lieferabkommen mit Russland angekündigt.
Trump: Millionen Tonnen in nächster Zeit
Trump hat sich nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf umfangreiche Diesellieferungen geeinigt. Er habe ein äußerst erfolgreiches Gespräch mit Putin geführt, erklärte der US-Präsident. Dabei sei vereinbart worden, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt bereitstelle.
Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern.
Die hohen Spritpreise hängen vor allem mit dem Iran-Krieg zusammen. Dabei ist es nur eine kleine Menge an Erdöl, die Deutschland aus dieser Region bezieht.
15.09.2026 | 1:03 minUS-Finanzministerium erteilt befristete Genehmigung für Lieferung
Wegen der bestehenden Sanktionen gegen Russland stellte das US-Finanzministerium dafür eine temporäre Erlaubnis aus, wie die Behörde auf X mitteilte.
US-Finanzministerium
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Der Sondergesandte Putins, Kirill Dimitriev, begrüßte die Einigung der beiden Präsidenten. "Die russisch-amerikanische Kooperation bei Diesel und Energie wird der Welt zugutekommen", schreibt er auf X. Eine offizielle Bestätigung seitens Russlands gibt es bisher nicht.
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Die G7-Länder haben beschlossen, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus den staatlichen Notfallreserven freizugeben. ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers berichtet.
02.10.2026 | 1:36 minVor einem monat: Trump verhängt weitere Sanktionen gegen Russland
Die Ankündigung bedeutet eine Abkehr vom bisherigen amerikanischen Druck auf Moskau wegen des Krieges gegen die Ukraine. Sie erfolgt angesichts hoher Kraftstoffpreise vor den US-Zwischenwahlen im November.
Erst im vergangenen Monat hatte Trump ein umfassendes Sanktionsgesetz gegen Russland unterzeichnet. Es richtet sich unter anderem gegen russische Regierungsvertreter, Banken und eine Schattenflotte von Tankern und soll Russlands Einnahmen aus dem Energiesektor beschneiden. Zudem verbietet es neue US-Investitionen in Russland.
Aus wirtschaftlichem Interesse setze Trump auf Gespräche mit Putin. Zugleich werde die Ukraine-Frage zunehmend als europäisches Problem gesehen, so ZDF-Korrespondent Armin Coerper.
23.09.2026 | 2:20 minQuelle: AFP, Reuters, AP, ZDF
Über den Treibstoffmangel berichtete das heute journal am 02.10.2026 ab 22:00 Uhr.
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