ESPNGarcia backs up talk, TKO's Benn in second round to retain WBC titleESPN DeportesCon el triunfo de Elena Rybakina en el US Open 2026, así está la lista de las máximas ganadoras de Grand Slamוואלהאינדונזיה: אבד הקשר עם ספינת נוסעים שעל סיפונה 243 בני אדםInquirerOmbudsman Remulla: France trip to get info on Co, LegardaThe Jerusalem PostOne dead, more than 30 missing after Vanuatu ferry sinks, Prime Minister Jotham Napat's office says한겨레일 후지쓰, 내년 인공지능용 CPU 해외 수출…삼전닉스 위협 가능성은?SözcüMotorine dev zam geliyor!The Hollywood ReporterToronto Awards Analysis: ‘I Play Rocky’ Channels Namesake, Could Follow in Its Oscar FootstepsRTL BoulevardWinnares Rybakina kampte met twijfels voor US Open7sur7Nouvelle reine du circuit, Elena Rybakina sacrée pour la première fois à New YorkDW EnglishIndonesia: Search underway after ferry loses contactBBC NewsOne dead, 102 rescued from Indonesian ferry that went missing in Java Sea
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, September 13, 2026

Bund prüft Anzeigen: Jagten Schweizer in Sarajevo Menschen?

Translate
  • Die Bundesanwaltschaft prüft Anzeigen zu möglichen Schweizer Beteiligten an den sogenannten Sarajevo-Safaris.
  • Reiche Westeuropäer sollen während der Belagerung Sarajevos bezahlt haben, um auf Zivilisten zu schiessen.
  • Im Fokus der Hinweise steht laut «SonntagsBlick» eine Gruppe um einen Kunsthändler aus Lugano.

Die Bundesanwaltschaft prüft Anzeigen zu möglichen Schweizer Beteiligten an den sogenannten «Sarajevo-Safaris», wie der «Sonntagsblick» berichtet. Reiche Westeuropäer sollen während der Belagerung Sarajevos in den 1990er-Jahren dafür bezahlt haben, von den Hügeln rund um die Stadt auf Zivilisten zu schiessen.

Aktuell stehen mögliche Täter und Mitwissende aus der Schweiz im Fokus. Im Zentrum der Hinweise soll eine Gruppe um einen Kunsthändler aus Lugano stehen. Die Bundesanwaltschaft bestätigt den Eingang von Anzeigen, hat aber noch kein Strafverfahren eröffnet. Zuerst müsse geklärt werden, ob ein ausreichender Tatverdacht besteht und ob die Behörde zuständig ist.

«Safari-Snipers» zahlten bis zu 50´000 Euro

Gerüchte über sogenannte «Sniper-Safaris» kursieren seit Jahrzehnten. Neue Dynamik erhielt der Fall durch den Mailänder Autor Ezio Gavazzeni. Er recherchierte mit einem kleinen Team zu wohlhabenden Ausländern, die zwischen 1992 und 1995 serbische Soldaten bezahlt haben sollen, um auf Zivilpersonen zu schiessen. In seinem Buch «I cecchini del weekend» («Die Wochenendschützen») nennt Gavazzeni angebliche Preise von bis zu 50’000 Euro.

In Italien, Österreich und Belgien laufen bereits Strafverfahren. Die Vorwürfe sind nicht belegt und werden von Fachleuten angezweifelt.

Darum wurde das Kommentarfeld deaktiviert

Daniela Wyler

Daniela Wyler (wy) arbeitet seit 2023 für 20 Minuten im Newsdesk als Nachtschicht vom Ausland aus.

View the original on 20 Minuten

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.