Fortschritte nach Krebs-Diagnose: Johann Lafer ist "sehr zuversichtlich"

Fortschritte nach Krebs-DiagnoseJohann Lafer ist "sehr zuversichtlich"
23.10.2026, 15:07 Uhr
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Im Frühjahr macht Johann Lafer publik, dass ihn die Diagnose Lymphdrüsenkrebs ereilt hat. Mit einer Chemotherapie kämpft der TV-Koch gegen die Erkrankung an. Offenbar so erfolgreich, dass er nun optimistisch nach vorne schaut.
Johann Lafer geht es laut eigener Aussage nach seiner Krebs-Diagnose inzwischen "besser, viel besser". Das sagte der 69-Jährige dem Magazin "Der Spiegel". Er sei umgestiegen von Chemo- auf Immuntherapie: "Ersteres war jetzt nicht ganz so einfach, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ansonsten, wie man sieht, wächst es", erklärte der bekannte TV-Koch mit Verweis auf seine Haare.
Lafer fügte hinzu, er glaube schon, dass er bis jetzt vieles richtig gemacht habe. "Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken. Das ist wichtig."
Es sei "aber auch ein sehr mühsamer Prozess" gewesen, räumte er ein. "Den wünsche ich niemandem, und das möchte ich auch nicht noch mal haben. In den nächsten zwei Jahren muss ich regelmäßig diese ganzen Anwendungen machen, damit das eingedämmt wird", erklärte er weiter.
"Es ist hart"
Ende Mai hatte der Österreicher öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Auf Instagram schrieb er damals von einem "indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom". Durch die Chemotherapie verlor er zeitweise den Geschmackssinn.
Über die Folgen der Krebsbehandlung verriet Lafer im "Spiegel", er könne inzwischen wieder besser schmecken. Er fügte aber hinzu, dass "die grenzenlose Euphorie, die Motivation, die in das Unbegrenzte geht", in ihre Schranken gewiesen werde. "Das ist ein Schicksalsschlag, es ist hart, so ist das Leben. Aber wir kämpfen heute", sagte er dem Magazin in dem Interview.
Vor Kurzem hatte Lafer auch in der Sendung "DAS! Rote Sofa" über seine Erkrankung gesprochen. "Ich bin viel nachdenklicher und auch sehr viel bewusster im Umgang mit mir selber und mit meinem Umfeld", erklärte er dort. Und er sei dankbarer, da es Situationen im Leben gebe, in denen man von anderen abhängig sei - wie Fachleuten und Medizinern.
Lafer bedankte sich bei allen Menschen, die ihm geschrieben und alles Gute gewünscht hätten. Seinem TV-Auftritt nutzte er außerdem dazu, anderen kranken Menschen alles Gute zu wünschen, "denn das Schicksal ist manchmal nicht einfach".
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