ESPN DeportesNew York enterró el recuerdo de Rafael Márquez, pero no su huellaThe Jerusalem PostIran offers up to $40,000 reward to Middle East citizens who capture, kill US soldiers - reportESPNJudge won't play ALWCS vs. Red Sox, but Stanton makes Yankees' rosterBillboardHALCALI Talk ‘Otsukare SUMMER’ Going Viral & Returning to Music after a 14-Year ‘Career Gap’: Billboard Japan Women in Music InterviewNMEFoo Fighters to open for AC/DC again at rescheduled New Jersey show – less than a month after “one night only” support slotGlobal NewsSaskatchewan Premier Scott Moe to lay out nuclear development planVariety‘Game of Thrones’ Movie ‘Aegon’s Conquest’ Sets Summer 2029 Release Dateגיקטייםתכירו: Dots, האייג'נטים החדשים של OpenAI, שיתחרו ב-Muse ו-InstinctWirtualna PolskaZatrzymania ws. Collegium Humanum, spór o szefa SOP [SKRÓT DNIA]Antara NewsIndonesia allocates US$66.67 mln to develop modern fishery hub in BaliABC NewsPro-Trump ad campaign was financed by DHS: SourcesBusiness AMAmerikaanse staatsobligaties boeken grootste daling in september sinds 2023
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 29, 2026

E-Auto-Förderung: Berlin sieht keinen Vorteil für Chinas Autobauer

Translate

Die Sorge vor einer Flut preiswerter chinesischer Elektrofahrzeuge treibt die deutsche Politik und Automobilbranche seit Längerem um. Doch die Befürchtung, dass staatliche Förderprämien in Deutschland vor allem Herstellern aus Fernost zugutekommen, weist die Bundesregierung nun deutlich zurück. In ihrer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion betont sie, dass die seit Anfang 2026 geltende E-Auto-Förderung keineswegs zu Wettbewerbsvorteilen für chinesische Autobauer führe. Zur Begründung verweist das federführende Umweltministerium auf die aktuellen Bewilligungszahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Den Auswertungen mit Stand vom 1. September zufolge wurden im Rahmen des Förderprogramms bislang insgesamt 52.473 Anträge bewilligt. 47.986 (91 Prozent) entfallen auf rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV). Genau in diesem Segment greift der Exekutive zufolge die heimische und europäische Konkurrenz den Löwenanteil ab: Rund 87 Prozent der geförderten E-Autos hätten Hersteller gefertigt, die ihren Sitz außerhalb Chinas haben.

Unangefochtener Spitzenreiter bei den Förderzusagen ist der Volkswagen-Konzern, auf dessen Fahrzeuge allein 11.680 Bewilligungen entfallen. Demgegenüber wurden für Modelle des chinesischen Branchenriesen BYD seit Beginn der Förderperiode nur 2831 Zusagen erteilt.

Auch die Befürchtung, Plug-in-Hybride aus China könnten die staatliche Unterstützung im großen Stil abschöpfen, teilt die Regierung nicht. Die Auswertung zeige, dass der Anteil gering sei. Ein Zusammenhang zwischen den steigenden Neuzulassungen chinesischer Plug-in-Hybride und der deutschen Förderpolitik bestehe daher nicht.

Ergänzend hebt die Exekutive hervor, dass der Marktanteil chinesischer Automobilhersteller in Deutschland nach wie vor unter dem europäischen Durchschnitt liege. Das schlage sich auch in den Zulassungsstatistiken nieder: Nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) befand sich im ersten Halbjahr 2026 unter den zwanzig am häufigsten neu zugelassenen reinen Elektroautos in Deutschland kein einziges Modell eines chinesischen Herstellers.

In ihrer Antwort stellt die Exekutive ferner klar, dass die Fördermittel aus dem Klima- und Transformationsfonds ausschließlich deutschen Privathaushalten als Zuwendungsempfängern zugutekämen. Welches förderfähige Fahrzeugmodell die Käufer wählten, liege in deren Verantwortung. Über eine Koppelung der Förderkriterien an europäische Wertschöpfungskriterien („Local Content“) stimmt sich die Bundesregierung derzeit noch ab.

Auch Spekulationen über eine Umgehung der Förderregeln durch den Import günstiger Fahrzeuge erteilt das Umweltressort eine Absage. Nach der aktuellen Richtlinie würden nur elektrisch betriebene Neufahrzeuge gefördert, die erstmals im Inland zugelassen werden und zuvor weder im In- noch im Ausland angemeldet waren. Tageszulassungen aus anderen EU-Staaten seien damit explizit ausgeschlossen, was durch einen Datenabgleich mit dem Zentralen Fahrzeugregister des KBA überprüft werde. Hinweise auf Betrugsfälle lägen dem BAFA nicht vor.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.