CNN TürkElazığ’da öldürülen çiftin cinayetinde yeni gelişmePunch2027: Ekiti SDP senatorial candidate pledges better representationInquirerStudent wounded in stabbing at a Laoag schoolThe Jerusalem PostSide by Side: Helping people with disabilities connect sociallyBollywood HungamaShabana Azmi backs CJP’s Mumbai protest; says, “We don’t have to tolerate anything wrong”ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFUOLApucarana e região têm 20 candidatos nas disputas para deputadoSky TG24Reggio Emilia, aggredì tre persone al distributore di benzina: muore suicida in carcereNU.nlIdentiteit van copiloot Flydubai bekend, viel piloot aan met bijlDaily MailBrooklyn Beckham and ab-flashing Nicola Peltz pack on the PDA during a night out in Paris after snubbing his mum Victoria's show as the designer gushes she feels 'so blessed' to have the rest of her family supporting herRai NewsFrancia, gli studenti non si fermano. A Marsiglia tentativo di ustione a una donna, arrestato 15enneFutura SciencesAnne-Sophie Pic cuisine pour Sophie Adenot dans l’espace : mais pourquoi le goût y change-t-il autant ?
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, October 3, 2026

Dutzenden droht die Exekution: Mullahs richten Mann im Morgengrauen hin

Translate

Dutzenden droht die ExekutionMullahs richten Mann im Morgengrauen hin

03.10.2026, 10:19 Uhr

00:00

02:39

616333141 (1)
Die iranische Exil-Opposition erinnert Anfang September in Berlin an Opfer des Mullah-Regimes und fordert einen Hinrichtungsstopp. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Rigoros geht der Iran gegen Oppositionelle vor. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 2000 Todesurteile vollstreckt. In diesem Jahr trifft es zahlreiche Demonstranten.

Die iranische Justiz hat im Zusammenhang mit den Massenprotesten zum Jahreswechsel einen weiteren Mann hingerichtet. Wie die justiznahe Nachrichtenagentur Misan mitteilte, wurde das Todesurteil gegen Siavasch Jamschidi im Morgengrauen vollstreckt.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, während der landesweiten Unruhen auf Polizisten geschossen zu haben. Die Auswertung von Mobilfunkdaten soll außerdem seine wiederholte Anwesenheit bei den Unruhen und seinen Einsatz der Schusswaffe bestätigt haben. Das Gericht verurteilte ihn wegen sogenannter Kriegführung gegen Gott, die Nutzung einer Schusswaffe sowie Verschwörung gegen die Sicherheit des Landes zum Tode.

Im Zusammenhang mit der Protestwelle zum Jahreswechsel sind nach Angaben von Menschenrechtlern bislang mindestens 32 Männer hingerichtet worden. Der Direktor der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO), Mahmood Amiry-Moghaddam, erklärte auf X, mindestens 100 weiteren Demonstranten drohe die Exekution.

Die Organisation beklagte bereits Ende August, dass der Iran mehr als 500-mal die Todesstrafe in diesem Jahr vollstreckt habe. "Alle Hinrichtungen, unabhängig von den Anklagepunkten, dienen einem klaren innenpolitischen Zweck: Angst zu schüren und neue Proteste zu verhindern", sagte IHR-Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam. "Wir sind sehr besorgt, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten noch verschärfen könnte."

Internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Langem die systematische Anwendung der Todesstrafe in der Islamischen Republik Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen gezielt zur Abschreckung und politischen Einschüchterung zu nutzen. Die Justiz stützt sich dabei häufig auf dehnbare Straftatbestände wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung.

Laut einem Bericht von Amnesty International richtete der Iran im Jahr 2025 mindestens 2.159 Menschen hin. Dies entspricht dem höchsten gemessenen Wert seit 1981.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.