The Jerusalem PostIDF expected to reinforce West Bank presence amid violence surrounding Palestinian olive harvestCNN TürkAlfa'nın gelecek modelleri bu konseptte olacakPunchPHOTOS: COAS arrives Borno after Tinubu orders clearance of terrorist campsBollywood HungamaBMC demolishes parts of Ajay Devgn’s Juhu bungalow over alleged unauthorised construction: ReportsESPNNHL Power Rankings: Each team's biggest shock of the 2026-27 seasonInquirerMost wanted man in Oriental Mindoro falls; ex-rebel turns himself inZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioRai NewsIl Papa lascia l'ospedale nel primo pomeriggio, domani reciterà l'Angelus dal Palazzo apostolicoVarietyPathé Unveils Sofia Coppola’s ‘Marie Antoinette’ 4K Restoration as Sophie and Jérôme Seydoux Are Feted in LyonLa TerceraFrancia enfrenta nueva jornada de protestas: prevén 200 mil manifestantes y Gobierno refuerza seguridadTVN24Wiózł koparkę, zerwał linie energetyczne na odcinku 10 kilometrówFutura SciencesUn pansement capable d'attaquer les bactéries et de régénérer la peau ? Une innovation médicale se prépare
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, October 17, 2026

«Man öffnet Pädophilen und anderen kranken Spannern Tür und Tor»

Translate
  • Strengere Regeln für KI-Brillen in Bar, Badi oder Sauna spalten die 20-Minuten-Community.
  • Der Absatz der Brillen mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher steigt in der Schweiz deutlich.
  • Viele Userinnen und User wollen Verbote, andere halten sie für wirkungslos oder diskriminierend.

KI-Brillen können Fotos, Videos und Tonaufnahmen aufnehmen – was früher undenkbar schien, wird zunehmend Realität. Der Absatz dieser smarten Brillen steigt auch in der Schweiz deutlich. Die Geräte sind mit Kamera, Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet und ermöglichen damit auch heimliche Aufnahmen. Was Politik, Bäderverbände und Datenschützer dazu sagen, liest du im Originalartikel hier.

Auch in der Community sorgen die Brillen für Diskussionen: Während einige darin vor allem ein Risiko für Privatsphäre und Datenschutz sehen, warnen andere vor voreiligen Verboten. Wir haben die unterschiedlichen Meinungen zusammengefasst.

Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Sie ist nicht repräsentativ. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgen mithilfe von Künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.

Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Sie ist nicht repräsentativ. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgen mithilfe von Künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.20Min

«Technischer Fortschritt darf nicht auf Kosten der Privatsphäre gehen»

Viele der Kommentarschreibenden sind sich einig: Sie fordern möglichst rasche Verbote oder griffige Regeln, bevor heimliche Aufnahmen im Netz landen. Für User 1a2 sind KI-Brillen ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte: «Es ist erschreckend, dass Menschen unbemerkt gefilmt werden können.» Er ist der Meinung jeder Mensch habe das Recht, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, ohne ständig befürchten zu müssen, heimlich gefilmt, analysiert oder durch KI identifiziert zu werden. «Technischer Fortschritt darf nicht auf Kosten unserer Privatsphäre gehen.»

Auch Zimtzucker fordert rasches Handeln. «Wir wollen jetzt geschützt werden. Es braucht dringend griffige Regeln.» Der User ist sich sicher, dass kein Mensch diese Brillen brauche – «oder ist die Schweiz jetzt plötzlich ein Land voller James und Jane Bonds geworden?» User Masseneinwanderer spricht sich für hohe Bussen bei verdeckten Film- oder Tonaufnahmen ohne Einverständnis der Betroffenen aus. «Missbrauch der Datenverarbeitung muss noch härter bestraft werden!» Werde dies nicht durchgesetzt, öffne man laut ihm «Pädophilen, Kriminellen und anderen kranken Spannern Tür und Tor.»

Mehr zu diesem Thema

Verbote lösen Problem nicht

Andere User bezweifeln, dass ein Verbot dieser KI-Brillen die gewünschte Wirkung hätte. User RoToRoToR erinnert daran, dass fast alle Menschen bereits eine Kamera in der Tasche mit sich tragen. «Wer heimlich Aufnahmen machen will, tut das sowieso.» Es gebe Aufnahmegeräte in allen erdenklichen Gegenständen, wie Stiften, Knöpfen oder mehr. «Eine Verschärfung der Gesetze führt nicht zum Ziel. Es werden lediglich die Brillenträger diskriminiert.»

Auch User Latlyad sieht es ähnlich: «Die Technik entwickelt sich weiter, und wer etwas heimlich aufnehmen will, wird früher oder später eine Möglichkeit finden.» User Zürcher1 findet, die Kontrolle solle bei einem selbst liegen. «Wer Angst hat gefilmt zu werden, muss halt die entsprechenden Orte meiden. Stellt euch vor, ihr geht in Europapark und dürft keine Fotos machen!» Der User ist der Meinung, an öffentlichen Orten dürfe kein Verbot gelten.

«Was genau ist das Problem damit?»

Nicht alle sehen in den Brillen primär ein Überwachungsinstrument. Zueri8 findet die Brille sogar sehr nützlich: «Ich nehme sie, wenn ich mit dem Hund unterwegs bin. So habe ich die Arme frei und kann Hundefotos machen. Was genau ist das Problem?» Würde man diese Brillen verbieten, müssten gleichzeitig auch Handys und Minikameras verboten werden, meint der User. Auch User Talp@ sieht die Entwicklung als eher harmlos: «Eine Smartbrille kann nichts aufnehmen, was ein Mensch nicht ohnehin auch mit eigenen Augen sehen könnte.» Die ganze Aufregung beschreibt er als «völlig übertrieben und lächerlich». Für ihn sei klar: «Sie sind eine echte Bereicherung.»

Medved kritisiert reflexhafte Verbote: «Wer vor jeder neuen Technologie Angst hat, wird niemals etwas Bahnbrechendes entwickeln.» Statt Chancen zu erkennen, suche die Politik «reflexartig» nach Gründen für Verbote. «Datenschutz ist wichtig, aber er darf nicht zum universellen Totschlagargument gegen technischen Fortschritt werden.» Laut dem User kann die Schweiz mit einer solchen «Angsthasenmentalität» technologisch auf der Strecke bleiben.

Was ist deine Meinung zu KI-Brillen? Schreib es in die Kommentare!

Wie streng sollten KI-Brillen deiner Meinung nach reguliert werden?

Selina Keller

Selina Keller (sek) arbeitet seit 2025 bei 20 Minuten und ist Redaktorin im Ressort Community

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.