Füchse-Routinier Wiede nach Comeback: "Hatte im Training ein bisschen Angst,..."
Nach einjähriger Verletzungspause feiert Fabian Wiede sein Comeback und trifft auch gleich. Der Füchse-Routinier hatte sich im Vorfeld nicht über sein Knie, dafür über etwas ganz anderes Sorgen gemacht.

Fabian Wiede schaltete sich aus der Abwehr auch in den Gegenstoß ein und konnte sich auch mit Toren belohnen. IMAGO/Nordphoto
Die Füchse Berlin haben nach zuletzt zwei Niederlagen in der Handball-Bundesliga beim 36:30 gegen Schlusslicht HSG Wetzlar wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Nach einjähriger Verletzungspause stand Rückraumspieler Fabian Wiede im Kader. "Ich habe lange darauf hingearbeitet. Letzte Woche stand es fest, dass ich heute spielen werde", erklärte Wiede gegenüber handball-world. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Dass wir einen Sieg feiern konnten und ich meine Minuten bekommen habe."
Wiede wurde dabei an der Seite von Mathias Gidsel teilweise auf der rechten Außenbahn und wenn der Welthandballer in Abwesenheit von Nils Lichtlein in den zentralen Rückraum rotierte, konnte er auch auf der Halbposition agieren. "Ich bin froh, dass alles gehalten hat und alles so lief, wie es sollte", so der Europameister von 2016. "Ich war extrem aufgeregt und die Vorfreude hat überwogen."
"Knie hat sich super angefühlt"
2 Tore, 1 Block, 1 Steal und 1 technischer Fehler stehen in der offiziellen Spielstatistik. "Ich hatte im Training ein bisschen Angst, dass die Pumpe vielleicht nach zehn Minuten ein bisschen schlapp macht. Aber es lief alles super", so Wiede und betonte: "Das Knie hat sich super angefühlt. Es gab keinen Moment, wo ich Angst hatte."
Die meiste Einsatzzeit sammelte er allerdings zunächst noch in der Defensive. "Das ist am einfachsten, wenn man im Angriff noch nicht ganz die Sicherheit hat", so der Routinier. "Wir arbeiten im Training daran. Wie probieren jetzt auch schon, dass ich durch die Abwehr dann die zweite Welle mitlaufe. Das wird einfach in den nächsten Wochen immer mehr werden."
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