Trump trifft Kreml-Vertreter und stellt Abkommen in Aussicht
Russlands Krieg gegen die Ukraine Trump trifft Kreml-Vertreter und stellt Abkommen in Aussicht
Stand: 06.11.2026 • 07:00 Uhr
Sowohl Vertreter Russlands als auch der Ukraine waren jetzt zu Gast im Weißen Haus. Doch den US-Präsidenten persönlich durfte nur der Kreml-Gesandte treffen. Anschließend kündigte Trump einen möglichen Deal an, nannte aber keine Details.
US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew in Washington getroffen. Das sagte er auf eine entsprechende Frage einer Reporterin im Weißen Haus.
Details zu den Gesprächsinhalten nannte er nicht, legte aber nahe, dass es ein Abkommen zum Ukraine-Krieg geben werde. "Es wird ein großes Abkommen sein", betonte er. "Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte."
Alle würden begeistert sein, behauptete er. Mit Vertretern der Ukraine, die ebenfalls nach Washington gereist waren, traf sich Trump nach eigenen Angaben nicht.
Kommende Woche dreiseitige Gespräche geplant
US-First-Lady Melania Trump hatte am Donnerstag Vertreter Moskaus und Kiews im Weißen Haus empfangen, darunter Dmitrijew. Dabei sprach sie sich für eine dauerhafte Waffenruhe in der Ukraine aus. Als Vorbild könne die sechstägige Feuerpause in der Stadt Oleschky in der vergangenen Woche dienen, sagte Melania Trump.
Für die Waffenruhe in Oleschky, die am Sonntag ausgelaufen war, hatte sich Melania Trump eingesetzt. Die Waffenruhe war die längste in dem seit gut viereinhalb Jahren andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.
Im Ringen um ein Ende des russischen Kriegs sind kommende Woche dreiseitige Gespräche zwischen Vertretern aus Kiew, Moskau und Washington in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, geplant.
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