Microsoft löst Probleme nach Software-Updates
Microsoft kämpft mit diversen Problemen mit den Windows- und weiteren Software-Updates und bessert nun erneut nach. Die meisten Nebenwirkungen seit August beschreiben die Entwickler nun als gelöst, für andere nennen sie Gegenmaßnahmen, die Abhilfe schaffen. Jetzt ist auch die Statusanzeige des Microsoft Defenders wieder auf Spur.
Am Montag vergangener Woche wurden unter anderem Probleme mit den Remote-Desktop-Diensten, USB-Audio und Shared-Host-Ordnern für Virtualisierung bekannt. Außerdem konnten Windows-Defender-Updates vom Anfang August dazu führen, dass der Schutz-Status fälschlicherweise als deaktiviert angezeigt werden konnte. Von diesen unerwünschten Patchday-Nebenwirkungen hatte Microsoft bereits mit einem Windows-Notfall-Update in der vergangenen Woche mehrere gelöst.
Lösungen für restliche Update-Nebenwirkungen
Gegen Ende vergangener Woche hat Microsoft schließlich auch für den Windows Defender Updates verteilt, die die falsche Anzeige „Microsoft Defender ist ausgeschaltet“ korrigieren. Das erklären die Programmierer in den Windows-Release-Health-Notizen. Davon waren bis dahin alle noch unterstützten Versionen von Windows Desktop- und -Server-Betriebssystemen betroffen.
Ein weiterer Beitrag zu gestörten RDP-Sitzungen aufgrund von Problemen mit den Remote Desktop Services (RDS) soll ebenfalls an dem Datum aktualisiert worden sein, er weist jedoch lediglich den bereits bekannten Stand aus, dass das Notfallupdate das Problem löst; Admins müssten nichts weiter nach dessen Installation unternehmen, auch wenn sie zuvor temporäre Gegenmaßnahmen mittels Gruppenrichtlinien ergriffen hatten.
Mit dem derzeitigen Stand erachtet Microsoft daher die Nebenwirkungen und Probleme, die Windows- und weitere Software-Updates verursacht haben, als im Wesentlichen abgehandelt. Vollständig gelöst ist damit aber doch noch nicht alles: Geräte der USB-Audio-Klasse 1 können weiterhin mit Fehlercode 10 ausfallen oder gar keinen Ton ausgeben – hier arbeitet Microsoft noch an einer Lösung.
Auch für die Systeme, auf denen die Darstellung des Mauszeigers nicht mehr wie gewünscht erfolgte und die sich auch nicht mehr ändern ließ, hat Microsoft zum vorvergangenen Wochenende ein außerplanmäßiges Update verteilt. Der Fehler betraf offenbar nur nicht englische Gebietsschemata.
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