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Friday, September 18, 2026

National League am Freitag – Bern bezwingt harmlose Davoser – auch Gottéron mit erstem Sieg

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Eishockeyspieler im schwarzen Trikot jubelt auf dem Spielfeld.
Legende: Traf erstmals für den SCB Neuzugang Rodrigo Abols. Freshfocus/Claudio De Capitani
  • Der SC Bern schlägt Davos in der National League verdient mit 5:2.
  • Meister Fribourg-Gottéron gewinnt ein enges Spiel gegen Lausanne.
  • Die ZSC Lions bezwingen die SCL Tigers nach 0:2- und 2:3-Rückstand doch noch.

Bern – Davos 5:2

Ohne den überzähligen Tristan Scherwey hat der SC Bern im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg eingefahren. Neuzugang Rodrigo Abols brachte die «Mutzen» in Front. Auch von einem Shorthander von Rasmus Asplund liessen sich die Berner nicht aus dem Konzept bringen: Benjamin Baumgartner stellte die Führung noch im gleichen Powerplay wieder her. Das Heimteam blieb am Ruder und stellte bis zur zweiten Sirene auf 4:1. Dank Simon Ryfors schöpfte der HCD in doppelter Überzahl noch einmal Hoffnung. Diese machte Dario Rohrbach mit dem Schlusspunkt zum 5:2 aber wieder zunichte. In der letzten Saison hatte der Playoff-Finalist noch alle Partien gegen Bern für sich entschieden.

Freiburg – Lausanne 4:2

Vor Spielbeginn wurde in Freiburg noch einmal in Erinnerungen an den erstmaligen Meistertitel geschwelgt. In Anwesenheit zahlreicher Klublegenden, darunter Julien Sprunger und Slawa Bykow, wurde das Meisterbanner unters Stadiondach gezogen. Auch das Spiel lief nach dem Gusto der Mehrzahl der Fans. Die Entscheidung fiel in einem emotionalen Schlussdrittel. Nachdem Basile Sansonnens für Lausanne mit seinem ersten National-League-Treffer zum 2:2 ausgeglichen hatte, war die Partie neu lanciert. Yannick Rathgeb und Yannick Zehnder lieferten sich einen Faustkampf, der Freiburger wanderte dafür vorzeitig unter die Dusche. Die darauffolgende dreiminütige Unterzahl überstand Gottéron schadlos und schlug danach selbst zu. Simon Seiler erzielte das 3:2, Samuel Walser machte mit dem Empty-Netter alles klar.

Kloten – Lugano 5:2

Im Duell zweier Sieger der Vollrunde vom Dienstag brach Kloten nach einem Startdrittel ohne Treffer den Bann. Und dies gleich dreifach: Simon Johansson, Raphael Prassl und Petteri Puhakka (im Powerplay) stellten zwischen der 22. und der 28. Minute auf 3:0. Darauf erwachte Lugano und schaffte dank Lassi Thomson und Luca Fazzini den Anschluss. Ganz gelang die Aufholjagd aber nicht: Artu Ruotsalainen mit seinem bereits dritten Saisontreffer und Max Lindroth ins leere Tor schossen Kloten zum Sieg.

SCL Tigers – ZSC Lions 3:4

Die ZSC Lions haben auch im zweiten Saisonspiel Kämpferqualitäten bewiesen. Gegen die SCL Tigers lagen die Zürcher auswärts mit 0:2 und 2:3 zurück, gewannen die Partie aber am Ende doch noch. Ein Doppelpack von Nicolas Baechler (51./58.) sorgte für die späte Wende zugunsten der Gäste. Die SCL Tigers hatten zuvor eine starke Partie gezeigt, sich aber auch selbst geschwächt. Phil Baltisberger musste bereits nach nicht einmal einer halben Stunde unter die Dusche, nachdem er Gegenspieler Simon Knak den Stock zwischen die Beine geschlagen hatte. Knak revanchierte sich kurz danach auf sportliche Weise, als er mit seinem dritten Saisontreffer die Wende einleitete.

Ambri – Rapperswil-Jona 6:3

Nach dem erzitterten Auswärtssieg zum Auftakt bei Ajoie machte Ambri-Piotta im zweiten Saisonspiel schon früh alles klar. Die Tessiner legten gegen Rapperswil-Jona einen Blitzstart hin und führten schon nach dem 1. Drittel mit 4:1. Auch im Anschluss luden sich die beiden Teams gegenseitig zum Toreschiessen ein. Wirklich spannend wurde es aber nicht mehr. Als einziger Doppeltorschütze konnte sich Michael Joly feiern lassen.

Genf-Servette – Ajoie 3:4 n.P.

Nach einem 0:3-Rückstand erzwang Genf dank Doppeltorschütze Jesse Puljujärvi und Roger Karrer im Schlussdrittel die Verlängerung, wo keine weiteren Treffer fielen. Im Penaltyschiessen zwang Ajoie das Glück doch noch auf seine Seite.

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