Verband will vermitteln – Portugals Trainer zeigt sich offen für Ronaldo-Rückkehr

Nach der vorzeitigen Qualifikation für den Viertelfinal der Nations League zeigte sich Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus offen für die Rückkehr von Superstar Cristiano Ronaldo. Der 72-jährige Verantwortliche sagte nach dem 2:1-Erfolg gegen Norwegen in Porto am Sonntagabend: «Für mich ist Cris bei der nächsten Nominierung – sofern er bei Al-Nassr spielt – ein Kandidat fürs Kader. Wenn er zurückkehren will, wird er zurückkehren.»
Portugals Rekordspieler und -torschütze hatte die Nationalmannschaft vergangene Woche überstürzt verlassen. Er konnte nicht damit umgehen, dass er am 27. September in Norwegen beim 2:1-Sieg seiner Farben nicht eingesetzt worden und für das folgende Spiel in Dänemark nicht für die Startelf vorgesehen war. Jesus, der Ronaldo in der vorigen Saison bei Al-Nassr in Saudi-Arabien trainiert und den Klub zum Meistertitel geführt hatte, sprach von einem Missverständnis, das leicht zu klären sei.
Zeit und Ruhe sollen helfen
Der Entscheid über eine Rückkehr Ronaldos im November würde nicht allein bei ihm liegen. «Ich weiss nicht, was passieren wird. Cris ist derjenige, der entscheiden wird.» Auch Portugals Verbandspräsident Pedro Proenca kündigte an, zwischen Ronaldo und Jesus zu vermitteln.
«Jetzt, da diese 4 Spiele vorbei sind, werden wir alle die Zeit und Ruhe haben, uns hinzusetzen, um ein Missverständnis zu lösen.» Bislang bestritt der 41-jährige Ronaldo für Portugal 234 Länderspiele, in denen er 146 Tore erzielte – beides sind Rekordmarken im internationalen Fussball.
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