Champions Hockey League – Gottéron kämpft sich gegen Pilsen zurück und verliert doch noch

Im Powerplay und ohne Goalie versuchte Freiburg gegen den HC Pilsen in den Schlussminuten nochmals alles, um die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison zu verhindern. Doch der 3:3-Ausgleich wollte dem Schweizer Meister auch mit 6-gegen-4 Feldspielern auf dem Eis nicht gelingen.
Im Gegenteil: Mit einem Befreiungsschlag gelang den tschechischen Gästen 18 Sekunden vor dem Ende noch der Empty-Netter zum 4:2-Endstand.
Doppelschlag letztlich wertlos
Dabei hatte Gottéron das Momentum im Schlussdrittel zunächst an sich gerissen. Dank eines Doppelschlags innert zwei Minuten durch Yannick Rathgeb und Sandro Schmid (47./49.) machte Freiburg aus einem 0:2 ein 2:2. Eine Unachtsamkeit im eigenen Slot führte jedoch nur drei Minuten später zum letztlich entscheidenden 3:2 für Pilsen durch Matyas Filip.
Der Quali-Zweite der vergangenen tschechischen Meisterschaft hatte sich im Mittelabschnitt eine 2:0-Führung erspielt. Dies, nachdem Gottéron im ersten Drittel das vermeintliche 1:0 durch Rathgeb nach einer Coach's Challenge von Pilsen annuliert worden war.
So geht's weiter
Für Freiburg ist es nach zwei Siegen in Österreich vergangene Woche die erste Niederlage in der laufenden Champions-League-Kampagne. Bereits am Sonntag steht für Gottéron zuhause gegen Adler Mannheim die nächste CHL-Partie an. In der National League startet das Rönnberg-Team am Dienstag in Biel.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.