US Open: Final – 3. Grand-Slam-Sieg: Rybakina entthront Sabalenka auch in New York

- Jelena Rybakina (WTA 2) gewinnt die US Open 2026.
- Die Kasachin schlägt Aryna Sabalenka (WTA 1) im Final mit 6:4, 5:7, 6:2.
- Für Rybakina ist es der dritte Major-Triumph, der erste in New York.
Am Montag wird Jelena Rybakina Aryna Sabalaenka an der Spitze der WTA-Weltrangliste ablösen. Schon zwei Tage zuvor trat die für Kasachstan antretende Russin die Nachfolge als inoffizielle Königin von New York an. Rybakina entschied den Final der US Open mit 6:4, 5:7, 6:2 für sich und beendete die Regentschaft Sabalenkas, die im «Big Apple» 2024 und 2025 den Titel errungen hatte.
Das 18. Duell zwischen den Weltnummern 1 und 2, das dritte in einem Grand-Slam-Final, war zunächst eine klare Angelegenheit. Sabalenka agierte im 1. Satz äusserst fehlerhaft und lud Rybakina immer wieder zu Breakchancen ein. Im dritten Game konnte die Belarussin noch drei Gelegenheiten ihrer Kontrahentin abwehren, beim Stand von 2:2 geschah es: Sabalenka leistete sich im entscheidenden Moment einen Doppelfehler.
Obwohl Rybakina kaum einen ersten Aufschlag ins Feld brachte, geriet ihr Vorsprung im 1. Satz nicht mehr in Gefahr. Die 27-Jährige liess keine Breakchance zu und servierte den 1. Satz nach 45 Minuten mit 6:4 nach Hause.
Sabalenka hadert
Der Beginn des 2. Satzes liess auf ein schnelles Ende des Finals hindeuten. Rybakina erspielte sich beim Stand von 1:1 die nächsten Breakbälle, liess diese aber ungenutzt. Es war der Weckruf, den Sabalenka gebraucht hatte. Die Belarussin reduzierte ihre Fehlerquote merklich, blieb bei eigenem Aufschlag unangetastet, während sich bei Rybakina Fehler einschlichen. Beim Stand von 4:5 konnte sie noch zwei Break- und Satzbälle abwehren, bei 5:6 nicht mehr.
Vom Satzausgleich liess sich Rybakina aber nicht beeindrucken. Die kommende Weltnummer 1, die es in New York zuvor nicht über den Achtelfinal hinausgeschafft hatte, legte im 3. Durchgang früh wieder mit Break vor. Eine sichtlich frustrierte Sabalenka konnte nicht mehr reagieren. Rybakina gab bei eigenem Service nur drei Punkte ab und verwertete nach 2:23 Stunden ihren zweiten Matchball mit einem Ass.
Für Rybakina ist es der dritte Triumph an einem Grand-Slam-Turnier. 2022 gewann sie in Wimbledon, im Januar dieses Jahres siegte sie in Melbourne, wo sie ebenfalls Sabalenka gebodigt hatte.
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