1:1 im Kellerduell – Magnin punktet bei Rückkehr – Janssens Warten geht weiter

- Im Kellerduell der 13. Super-League-Runde zwischen GC und Lausanne-Sport gibt es ein 1:1.
- Kenzo Goudmijns Führung aus der 28. Minute gleicht Seydou Traoré in der Schlussphase (85.) aus.
- YB gewinnt spät und glücklich beim FC Luzern. Sion fährt einen ungefährdeten, deutlichen Sieg in Vaduz ein.
Plötzlich nahm ein über lange Zeit von Fehlern geprägtes Kellerduell noch richtig Fahrt auf. GC hatte sich mit einer 1:0-Führung im Rücken in der gesamten 2. Halbzeit aufs Verteidigen beschränkt und kam immer mehr unter Druck: Erst traf Olivier Custodio nur den Pfosten (78.), zwei Minuten später scheiterte Omar Janneh an Justin Hammel. Zwischendurch war Melvin Mastil auf der anderen Seite bei einer abgelenkten Flanke Samuel Krasniqis zur Stelle.
Die Schlinge zog sich zu und in der 85. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich der Gäste. Seydou Traorés Abschluss war zwar zentral, der Ball fand aber einen Weg unter Hammel hindurch ins Tor.
Auch nach dem 1:1 waren die Gäste besser. Aber wirklich brenzlig wurde es für die Grasshoppers nicht mehr. Und so steht am Ende ein Unentschieden zu Buche, das keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft. Lausanne wartet nun seit 11 Spielen auf einen Sieg in der Liga, GC seit deren 6. Unter Olaf Janssen konnten die Zürcher noch keinen Vollerfolg feiern. Ludovic Magnin punktete immerhin bei seiner Rückkehr.
Lausanne verharrt am Tabellenende und verkürzt den Rückstand auf Rang 11. Diesen belegt nun Vaduz. GC liess die Liechtensteiner dank des 3. Unentschieden in Serie hinter sich.
Zufallsprodukte und Fehler sorgen für Gefahr
Die 1. Halbzeit hatte wenig Erbauliches geboten. Wenn es gefährlich wurde, war entweder GCs Krasniqi involviert oder ein Fehler ging der Szene voraus – oder beides. Die Nummer 17 der «Hoppers» tauchte in der 7. Minute alleine vor Mastil auf, legte sich aber den Ball zu weit vor. 6 Minuten später lancierte Bujar Pllana Janneh, spitzelte ihm aber später noch den Ball weg.
Giotto Morandis Flankenball in der 28. Minute erreichte Krasniqi, der den Ball irgendwie zur Mitte brachte, wo Kenzo Goudmijn den Ball irgendwie über die Linie drückte. Es war das erste Tor des Niederländers im GC-Dress und die eher zufällige Führung der Gastgeber.
Über weite Strecken war es ein Spiel auf bescheidenem Niveau, bei dem die Fehler nicht zu Torchancen, sondern zu Wechseln im Ballbesitz führten. Vor der animierten Schlussphase gab es noch einen Aufreger um die Stundenmarke, als die Lausanner kurz einen Elfmeter forderten und GC bei der anschliessenden Ecke nicht klären konnte.
So geht es weiter
Nach der Länderspielpause gastieren die Grasshoppers bei Leader Lugano. Lausanne empfängt mit dem FC Vaduz das nächste Team aus dem Tabellenkeller.
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