Union muss zwei Spiele auf Uduokhai verzichten
Felix Uduokhai erlebte einen gebrauchten Samstagnachmittag. Nun steht fest, wie lange Union Berlin auf den Innenverteidiger verzichten muss. Seine Fehlzeit könnte allerdings noch länger dauern.

Und raus bist Du: Unions Felix Uduokhai foult den Augsburger Michael Gregoritsch. IMAGO/Eibner
Bereits in der Anfangsphase der Partie zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Union Berlin war der Arbeitstag für Felix Uduokhai auch schon wieder beendet. Dem 29-Jährigen unterlief ausgerechnet bei seinem Ex-Verein ein Fauxpas, als er bei einem Rückpass patzte. Der Augsburger Angreifer Michael Gregoritsch sprintete dazwischen, Uduokhai wusste sich nur noch mit einem Trikotzupfer zu behelfen.
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Ein Foul mit Folgen, denn Schiedsrichter Robin Braun zückte sofort die Rote Karte. Eine korrekte Entscheidung des 30-jährigen Referees, der auf Notbremse entschied. Das Sportgericht des DFB gab nun das Urteil für Uduokhai bekannt: Der Innenverteidiger wurde wegen eines "unsportlichen Verhaltens" mit einer Sperre von zwei Meisterschaftspartien belegt. Damit wird Uduokhai FCU-Coach Mauro Lustrinelli in den anstehenden Ligaspielen gegen den 1. FC Köln am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) und am 8. November beim SC Freiburg (17.30 Uhr) definitiv nicht zur Verfügung stehen.
Beim Foul verletzt: Uduokhai droht längere Pause
Zuvor allerdings sind die Eisernen im Pokal gefordert, am Dienstagabend (20.45 Uhr) gastieren die Köpenicker beim 1. FC Köln, den sie dann vier Tage später an der Alten Försterei empfangen. Doch auch in dieser Partie wird Uduokhai nicht mitwirken können. Denn ausgerechnet in der Situation gegen Gregoritsch zog sich der Abwehrspezialist auch noch eine Verletzung zu, wie Lustrinelli nach der Partie bestätigte.
Noch gab der 1. FC Union keine exakte Diagnose bekannt. Den Bildern nach zog er sich eine Blessur im hinteren rechten Oberschenkel zu. Für das anstehende Pokalspiel ist er auf jeden Fall keine Option, ob seine Verletzung ihn zu einer längeren Pause zwingt als die vom DFB-Sportgericht aufgebrummte Sperre, ist somit noch offen.
Doch egal, wie lange seine Pause ausfallen wird, sie kommt zur Unzeit für Uduokhai. Hat sich dieser doch nach seinem Horrorstart bei den Berlinern, als er in den ersten drei Saisonspielen komplett neben sich stand, stabilisiert und ist auf dem Weg zum Abwehrchef bei den Eisernen.
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