Nach QSSR: AMD bringt FSR 4.1 auf die Xbox
AMDs KI-Upscaler FSR 4.1 kommt auf die Xbox-Konsolen von Microsoft, hat AMD am Dienstag angekündigt. Neben der Xbox Series X und der Xbox Series S sollen auch die Handhelds der ROG-Xbox-Ally-Reihe und einige ältere AMD-GPUs die neue Version von FidelityFX Super Resolution unterstützen. Für den Konsolensupport gibt es noch keinen Termin.
Microsoft habe eng mit AMD zusammengearbeitet, um die Technik zu optimieren, sagt Xbox-CTO Scott Van Vliet in einem Video zur AMD-Ankündigung.
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Wie Nvidias KI-Upscaler DLSS nutzt FSR seit Version 4 ein KI-Modell, um Spiele aus einer niedrigeren Auflösung hochzurechnen. Zahlreiche Spiele dieser Konsolengeneration laufen in sehr niedrigen Auflösungen und sehen auf hochauflösenden Fernsehern entsprechend unscharf aus. Kompetentes Upscaling fehlte der aktuellen Konsolengeneration lange.
Handhelds machen den Anfang
Auf den Handhelds ist ein abgespecktes FSR 4.1 ab dem 23. Oktober verfügbar. Asus verteilt zum Stichtag einen Vorschau-Grafiktreiber für die ROG Xbox Ally X und die ROG Xbox Ally X20, teilt der Hersteller mit. Auf den beiden Geräten läuft ein eigens verkleinertes KI-Modell, das weniger als halb so groß ist wie die ursprüngliche INT8-Fassung. In Spielen mit Unterstützung für FSR 3.1 oder neuer lässt sich FSR 4.1 über eine neue Kachel im Command Center aktivieren. Laut Asus betrifft das über 400 Spiele.
Auf dem PC ist FSR 4.1 seit Dienstag auch für Radeon-Grafikkarten der Serie RX 6000 mit dem Treiber Adrenalin 26.10.1 verfügbar. Diese RDNA-2-Generation hatte AMD ursprünglich erst für Anfang 2027 eingeplant.
Die Playstation hat ihr eigenes Pendant
Sony hatte Anfang Oktober KI-Upscaling auf die Standard-Playstation-5 gebracht. Die Technik heißt Quick Spectral Super Resolution (QSSR) und ist eine abgespeckte Variante von PSSR auf der Playstation 5 Pro. Auch QSSR entstand in Kooperation mit AMD und dürfte auf einer ähnlichen Basis wie FSR 4.1 beruhen.
Xbox Series X und S beherrschen INT8, das die GPU der PS5 nicht unterstützt. QSSR rechnet deshalb vorrangig mit dem rechenintensiveren FP16.
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