Millionenverlust bei Swiss Steel - Stellenabbau angekündigt

- Swiss Steel schrieb 2025 einen Verlust von 311 Millionen Euro.
- Der Stahlkonzern Swiss plant eine weitere Bilanzsanierung und einen zusätzlichen Stellenabbau in Deutschland.
- Seit 2022 ist der Umsatz um rund 45 Prozent gesunken, vor allem wegen der Krise in der Autoindustrie.
Swiss Steel braucht erneut eine Finanzspritze. Der Stahlkonzern schrieb 2025 einen Verlust von 311 Millionen Euro, wie der bisher nicht veröffentlichte Geschäftsbericht zeigt, der der «SonntagsZeitung» vorliegt. Das Eigenkapital sank auf nur noch 25 Millionen Euro.
Hauptaktionär Martin Haefner muss erneut viel Geld in das Unternehmen stecken. Auch die Banken sollen auf einen Teil ihrer Kredite verzichten. Swiss Steel plant deshalb eine weitere Bilanzsanierung.
Krise in der Autoindustrie belastet Swiss Steel
CEO Frank Koch sagt im Interview mit der «SonntagsZeitung»: «Wir haben einen klaren Plan für die Restrukturierung der Swiss Steel Group.» Zudem kündigt er einen weiteren Stellenabbau in den deutschen Stahlwerken an.
Wie soll Swiss Steel auf die Krise reagieren?
Auch das Geschäft schrumpft deutlich: Der Umsatz von Swiss Steel fiel seit 2022 um rund 45 Prozent – von gut 4 Milliarden auf 2,24 Milliarden Euro. Besonders die Krise in der Autoindustrie belastet den Konzern. Von ihr will sich Swiss Steel mit dem erneuten Stellenabbau in Deutschland stärker unabhängig machen.
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Daniela Wyler (wy) arbeitet seit 2023 für 20 Minuten im Newsdesk als Nachtschicht vom Ausland aus.
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