Fünfjähriges Kind im Auto – ICE-Beamter schiesst in New York auf Mann und verletzt ihn

- Ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde ICE hat bei einem Einsatz in New York auf einen Mann geschossen und ihn verletzt.
- «Der Mann ist am Leben und befindet sich in einem örtlichen Spital», schrieb das US-Heimatschutzministerium auf der Plattform X.
- Der Mann aus der Dominikanischen Republik habe bei dem Einsatz festgenommen werden sollen.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani teilte mit, ersten Berichten zufolge hätten Einsatzkräfte das Auto des Manns, in dem auch ein fünfjähriges Kind war, umringt. Dann seien Schüsse abgegeben worden. Das Kind blieb körperlich unverletzt. Der Vorfall trug sich am Nachmittag (Ortszeit) im Stadtteil Bronx zu. Das US-Heimatschutzministerium schrieb, der Mann sei Ausländer, wegen schweren Diebstahls verurteilt und in der Vergangenheit mehrfach verhaftet worden.
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Bild 1 von 4. Grosse Proteste in NYC nach dem gewaltsamen Einsatz der ICE-Behörden. Bildquelle: Keystone/SARAH YENESEL.
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Bild 2 von 4. Ein Anti-ICE-Demonstrationszug protestierte am Abend beim Spital gegen die rüden Methoden der Behörden. Bildquelle: Keystone/SARAH YENESEL.
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Bild 3 von 4. Vor dem Spital kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Bildquelle: Keystone/SARAH YENESEL.
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Bild 4 von 4. New Yorks Bürgermeister Mamdani ist wütend: «Schafft ICE ab.». Bildquelle: Keystone/SARAH YENESEL.
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Trump rühmt sich gerne mit seinem sehr harten Kurs gegen Migranten. Er fordert Massenabschiebungen und setzt dabei vor allem auf die umstrittene Bundesbehörde ICE, deren Beamte Razzien und Festnahmen übernehmen.
Mamdani nannte den Vorfall «nicht zu rechtfertigen und ausserordentlich ernst». Mamdani: «Wenn ich mit Trump spreche, werde ich fordern, dass er alle ICE-Einsätze in unserer Stadt einstellt. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie ICE-Beamte unsere Gemeinden terrorisieren», schrieb Mamdani in der Mitteilung, die mit den Worten «Schafft ICE ab» endet.
Besonders viel Kritikgab es Anfang des Jahres, nachdem Schüsse von Bundesbeamten in Minnesota zwei US-Amerikaner getötet hatten.
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