National League am Dienstag – Davos verliert die Final-Reprise gegen Freiburg im Shootout

- Der HC Davos verliert die Neuauflage des Playoff-Finals gegen Freiburg 1:2 n.P.
- Die ZSC Lions weisen auch nach 4 Spielen das Punktemaximum auf. Zug verliert erstmals (2:3 n.V. in Lugano).
- Bern, Lausanne und Ambri feiern Auswärtssiege.
Davos – Freiburg 1:2 n.P.
So eng wie in der siebenteiligen Playoff-Finalserie ging es auch beim Wiedersehen in Davos am Dienstagabend zu und her. Weil der HCD das Chancenplus nicht in Tore ummünzen konnte, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Neo-Captain Ken Jäger traf als Erster, danach mit Jan Dorthe und Samuel Walser aber nur noch zwei Freiburger. Die Bündner dürften mit der mangelnden Chancenauswertung hadern. So trafen Calle Andersson und Dominik Egli nur die Latte, Brendan Lemieux scheiterte nach einem Zuspiel von Rasmus Asplund am starken Gottéron-Goalie Ludovic Waeber. Dennoch hat das Team von Coach Josh Holden eine Reaktion auf die beiden Niederlagen gegen Bern und Zug gezeigt. Schmerzen dürfte die Bündner ein weiterer Ausfall. Marcus Sörensen checkte Simon Ryfors gegen die Bande. Der HCD-Topskorer musste verletzt vom Eis.
HCD holt slowakischen Verteidiger
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Der HC Davos reagiert auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nico Gross und verpflichtet per sofort den slowakischen Verteidiger Martin Gernat. Der 33-jährige Routinier unterschrieb beim HCD einen bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrag. Gernat kennt die National League aus seiner Zeit beim Lausanne HC, für den er 117 Spiele bestritt. Zuletzt stand der Olympia-Silbermedaillengewinner von 2022 drei Saisons lang bei Lokomotiv Jaroslawl unter Vertrag. (sda)
Lugano – Zug 3:2 n.V.
Lugano hat auch das zweite Heimspiel der neuen Saison gewonnen, während Zug im dritten Spiel erstmals als Verlierer vom Eis musste. Für die Entscheidung sorgte David Aebischer in der 2. Minute der Overtime. Davor hatten sich die beiden Teams ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Zug ging dank eines Shorthanders von Sven Senteler und eines Powerplay-Tores von Jan Kovar zweimal in Führung, Luca Fazzini und Alessio Bertaggia glichen für Lugano jeweils aus. Im dritten Drittel liess Zug eine 2+2-Minutenstrafe gegen Nick Shore wegen eines hohen Stockes ungenutzt.
Kloten – Bern 1:4
In den ersten beiden Spielen hatte SCB-Stürmer Emil Bemström noch nicht reüssieren können. Auswärts gegen Kloten traf er dann gleich doppelt: Jeweils kurz nach Ablauf einer Berner Strafe und nach Vorarbeit von Miro Aaltonen markierte er das 2:1 und das 3:1. Kloten-Goalie Reto Berra, der nach einem Abpraller bereits beim 1:0 durch Rodrigo Abols nicht ganz unschuldig war, machte auch beim Doppelpack des Schweden nicht die beste Figur. Im Schlussabschnitt machte Marco Lehmann den Deckel drauf.
Ajoie – ZSC 2:4
Die ZSC Lions haben im 4. Spiel den 4. Saisonsieg gefeiert. Die Zürcher konnten in Pruntrut aber erst nach dem Empty-Netter von Nicolas Baechler (60.) aufatmen. Ajoie, das zuvor in drei Spielen stets gepunktet hatte, hielt lange gut mit und stemmte sich gegen die Niederlage. Philip-Michael Devos verkürzte 69 Sekunden vor dem Ende auf 2:3 und liess die Jurassier noch einmal hoffen. Nach zwei Dritteln hatte es 1:1 gestanden, ehe Chris Baltisberger (46.) und Denis Malgin (57.) den Leader auf Kurs brachten. Erstaunliches ereignete sich nach einem Rencontre zwischen Jesse Zgraggen und Malgin kurz vor Ende des Startdrittels. Nicht etwa Malgin, sondern der deutlich grössere Verteidiger der Jurassier trug eine blutige Nase davon.
Genf – Rapperswil-Jona Lakers 4:2
Genf, der Meister von 2023 und Champions-Hockey-League-Sieger von 2024, hat im 4. Spiel den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Coach Sam Hallam wendete nach einem Doppelschlag der Gäste bei Spielhälfte das Blatt im Schlussdrittel. Sakari Manninen lenkte 49 Sekunden vor der Sirene ein Zuspiel von Vesey ins Tor ab. Jesse Puljujärvi, der die Aufholjagd mit dem 1:2-Anschlusstreffer lanciert hatte, besorgte noch den Empty-Netter.
Die weiteren Partien
- Biel – Ambri 3:4
- SCL Tigers – Lausanne 3:5
National League
srf.ch/sport, Audio-Konferenz, 22.09.2026, 19:35 Uhr ; ste/czü
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