Waldbrände in Deutschland: Flammen in der Eifel breiten sich aus
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Die Flammen sollen außer Kontrolle sein, die Lage vor Ort wird als chaotisch beschrieben: Ein Waldbrand bedroht die Gemeinde Hürtgenwald in der Eifel.
Foto: Federico Gambarini/dpa
dpa/taz | Wegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen wird ein Ortsteil evakuiert. Der Ortsteil Gey, in dem gut 1.800 Menschen leben, ist „sofort zu evakuieren“, teilte die Gemeinde in der Eifel am frühen Freitagmorgen mit.
Die Warn-App Nina zeigt die höchste Warnstufe „Extreme Gefahr“ an. Nach Angaben der Gemeinde bewegt sich das Feuer immer weiter auf den Ortsteil zu. Inzwischen sind die Flammen nur noch etwa 400 Meter von der Gemeinde im Westen von NRW entfernt. Die Lage vor Ort soll nach Angaben des WDR chaotisch und das Feuer derzeit außer Kontrolle sein.
Bei der Evakuierung ist es dagegen bislang zu keinen Zwischenfällen gekommen, sagte eine Polizeisprecherin am frühen Morgen. Betroffene sollen nur die nötigsten privaten Gegenstände sowie Ausweisdokumente und Medikamente mitnehmen, hieß es weiter.
25 Hektar seit Donnerstag in Flammen
In der Nacht waren die Flammen zunächst noch gut 500 Meter von dem Ort in der Eifel entfernt. Dann drehte sich der Wind und das Feuer rückte weiter vor. Um kurz vor 4 Uhr entschied sich die Feuerwehr für die Evakuierung.
Nach Angaben der 9.000-Einwohner-Gemeinde ist auch der Ortsteil Großhau durch den Waldbrand gefährdet. Eine Evakuierungsaufforderung gibt es dort bislang nicht. Die Menschen werden aber aufgefordert, den Bereich zu meiden.
Insgesamt stehen seit Donnerstagnachmittag rund 25 Hektar Wald bei Hürtgenwald in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“.
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