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Tuesday, September 29, 2026

Guerdat erklärt, wie es zu «Sex-Szenen» bei Team-Event kam

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Peinlich-Auftritt von Weltmeister

Guerdat erklärt, wie es zu «Sex-Szenen» bei Team-Event kam

Springreit-Star Steve Guerdat (44) in Erklärungsnot: Bei einem Teamanlass entstand ein anrüchiges Video mit inszenierten Sex- und Drogenszenen. Der Verband zeigt sich schockiert, Guerdat erklärt sich: «Wir haben das Thema Mafia gespielt.»

Publiziert: vor 38 Minuten

Aktualisiert: vor 3 Minuten

  • Schweizer Springreiter-Team drehte bei Teamevent ein anstössiges Video
  • Steve Guerdat in Mafia-Kostüm bei inszenierten Sex- und Drogenszenen gefilmt
  • Video dauert 4 Minuten, zeigt vermeintliches Kokain aus Zucker
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Am Teambuilding-Event ein bisschen kostümiert «theäterle», um zusammen ein wenig Spass zu haben – was kann da schon schiefgehen? Eine ganze Menge. Frag mal das Schweizer Nationalteam im Springreiten. Die Enthüllungsplattform Inside Paradeplatz berichtet, dass die Equipe um Weltmeister Steve Guerdat (44) an einem Teamevent vor einigen Monaten einen Film drehte, der einen «Softporno»-Charakter habe.

Die Anführungszeichen sind hier wichtig: Ein Porno ist es nicht, nackte Tatsachen sind keine zu sehen. Aber die Screenshots aus dem vierminütigen Video zeigen Guerdat in seltsamen Outfits in pornografischen Posen: Auf den publik gewordenen Bildern stellen der aktuelle Weltmeister und eine Teamkollegin Sexszenen nach. Dazu wird auch noch nachgeahmt, dass von einem Tisch Kokain geschnupft wird.

Guerdat erklärt das Setting

Ein wohl grosser, interner Spass. Eine hochnotpeinliche Episode allerdings, wenn sie an die Öffentlichkeit gelangt. Gegenüber «20 Minuten» stellt Laienschauspieler Guerdat klar, dass er sich nicht in die Porno-Schmuddelecke stellen lassen will.

Der Jurassier erklärt das Setting des Teamevents so: «Wir haben keinen Pornofilm gedreht. Niemand wusste, dass wir überhaupt Filme drehen würden. Wir mussten eine Themenkarte ziehen. Wir haben das Thema Mafia gezogen.»

Sie seien mit den dazugehörigen Kostümen und Requisiten ausgestattet worden. Guerdat schnappte sich das Outfit des Mafiabosses. Dann lief die Kamera. Die verschiedenen Gruppen sollten die vorgegebenen Szenen und Dialoge umsetzen, später sollte zur Erheiterung alles zusammengeschnitten werden.

Guerdats Gruppe wollte das Drehbuch aufpeppen

Guerdat und seine Gruppe fanden es dann eine gute Idee, sich nicht ganz ans Drehbuch zu halten. «Für uns bedeutete Mafia Geld, Drogen und Frauen», schildert der Olympiasieger von 2012. So seien zum Beispiel die Oralsex- und die Kokain-Szene entstanden. Das weisse Pulver? Nur Zucker, wie die Springreiter-Legende gegenüber «20 Minuten» versichert: «Wir haben das gemacht, um uns kaputtzulachen, nichts weiter.»

Mittlerweile dämmert es Guerdat, dass der lustige Abend in der Nachbetrachtung wohl etwas übers Ziel hinausschoss. Zumal sich mit Damian Müller mittlerweile auch der Verbandspräsident klar von den Inhalten des Streifens distanziert («entspricht nicht den Werten unseres Verbands»). Guerdat: «Vielleicht war es bescheuert. Aber nicht bösartig.»

Der Rest der Laienschauspielgruppe wird vor allem froh sein, bisher nicht namentlich geoutet worden zu sein – vor allem die Reiterin, die mit Guerdat die Sexszenen inszenierte.

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