Schweizer Influencerin Wemmse klärt die Deutschen auf: «Schweizer mögen sich gegenseitig auch nicht»
Schweizer Influencerin Wemmse klärt die Deutschen auf
«Schweizer mögen sich gegenseitig auch nicht»
In Zürich leben die Schnösel, in Graubünden die Bauern und für diese Dialekte wird man gemobbt: Die Schweizer Influencerin Wemmse hat einen Überblick über Klischees und Stereotype in der Schweiz gemacht. Besonders deutsche User sehen darin Vergleiche zum eigenen Land.
Publiziert: vor 21 Minuten
Aktualisiert: vor 1 Minute
Darum gehts
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- Schweizer Influencerin Wemmse analysiert humorvoll nationale Klischees und Dialekte
- Thurgauer Dialekt wird mit sächsischem verglichen, Zürich als «Finance Guys» beschrieben
- User diskutieren: Welche Regionen passen im Ländervergleich zueinander?
Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk
Der Blick über die Landesgrenzen der Schweiz hinaus ist gern einmal mit Klischees und Stereotypen aufgeladen. Besonders Deutschland bekommt des Öfteren sein Fett weg. Zu laut, zu dominant und zu besserwisserisch seien die nördlichen Nachbarn, lauten nur einige der Vorurteile.
Doch auch innerhalb der Schweiz begegnet man sich mit Klischees und Vorurteilen, wie die Schweizer Influencerin Wemmse in ihrem neusten Instagram-Beitrag humorvoll unter die Lupe nimmt. «Die Zürcher mag niemand», beginnt sie mit einem Augenzwinkern ihren Überblick über die Schweizer Klischees.
Unterschiedliche Dialekte als «Grund für Mobbing»
«Das sind unsere Schnösel, unsere Finance Guys», führt sie aus. Vergleichbar sei das in Deutschland etwa mit dem Klischee der Münchner, findet Wemmse. In den Kommentaren trifft das auf einige Zustimmung, andere sehen wiederum Zürich auf «Platz 1» im Kantonsranking.
Im deutschen Vergleich sehen einige eher die Finanzmetropole Frankfurt am Main als Klischee-Äquivalent zu Zürich. Andere sehen im Zürcher Stereotyp eine Mischung aus München und Frankfurt am Main. Und ein User aus Österreich kommentiert: «Was für euch Zürich ist, ist für uns Wien.»
Weiter richtet die Influencerin den Blick auf den Kanton Graubünden. «Das sind bei uns die Bauern», beschreibt sie einen der Stereotypen. Auch die unterschiedlichen Dialekte des Schweizerdeutsch sorgten über Kantonsgrenzen hinweg für Vorurteile. «Grund für Mobbing bei gewissen Kantonen, zum Beispiel Thurgau», findet Wemmse. Auch der St. Galler Dialekt kommt beim Vorurteile-Check der Influencerin nicht gut weg.
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Was haben der Thurgau und Sachsen gemeinsam?
Wemmses Schweizer Klischee-Überblick stösst beim grössten Teil der User auf Begeisterung. Besonders die deutschen User kommentieren mit Vergleichen. Vor allem der sächsische Dialekt kommt hier nicht gut weg. Verstärkt wird dieser in seiner Eigenart mit dem Thurgauer Dialekt verglichen. Dem kann sogar ein Schweizer User zustimmen: «Als Thurgauer, der schon länger in Deutschland wohnt, weiss ich, dass das Äquivalent des Thurgauer Dialekts in Deutschland Sächsisch ist. Ist ja auch logisch: Ostschweiz = Ostdeutschland.» Ein anderer User zieht dabei einen weiteren Vergleich: «Ossi/ Wessi ist wie der Röstigraben in der Schweiz.»
Andere User vermissen jedoch weitere Klischees im Schweizer Überblick. So kommentieren manche, dass sie etwa den Basler oder Berner Dialekt nicht ansprechend finden. Andere wiederum sehen die dargestellten Stereotypen als kritisch. «Jeder Kanton ist gegen den anderen», bedauert eine Userin. Eine andere Userin sieht sich durch Vorurteile gleich zweifach gestraft: «Ich bin als Deutsche ins Wallis. Dort mochte mich keiner, weil ich Deutsch bin, und der Rest der Schweiz mochte mich nicht, weil ich Deutsch bin und im Wallis gewohnt habe.»
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