China, USA und KI: Gespräche über ein Meldesystem für KI-Sicherheitsrisiken

Am Sonntag sprach der US-Finanzminister mit Chinas Vize-Ministerpräsident. Ergebnis: Die Länder wollen künftig Informationen über KI-Vorfälle austauschen.
Foto: Bai Xueqi/XinHua/dpa
ap | Die USA wollen mit China künftig Informationen über KI-Vorfälle austauschen, die die nationale Sicherheit gefährden könnten. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent am Sonntag (Ortszeit) nach Gesprächen mit dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten He Lifeng in New York. „Wir wollen ein gemeinsames Verständnis unserer gemeinsamen Ziele und Bedrohungen“, sagte Bessent. Wie bei grenzüberschreitenden Aktivitäten sei es wichtig, zwischen den beiden führenden KI-Nationen für mehr Transparenz zu sorgen.
Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, Bessent und He hätten über Themen im Zusammenhang mit KI gesprochen. Einzelheiten nannte sie nicht. Die Gespräche über Wirtschafts- und Handelsfragen seien „offen, tiefgehend und konstruktiv“ gewesen.
Bessent und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sagten, die Gespräche hätten den Weg für ein Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag im Weißen Haus bereitet. Beide Seiten hätten zudem vereinbart, einen neuen Handelsrat einzurichten, über den Trump und Xi bei ihrem Treffen in Peking im Mai gesprochen hatten.
Greer zufolge beraten die USA und China weiterhin darüber, welche „nicht sensiblen“ Waren für niedrigere Zölle infrage kommen könnten. Dazu könnten Konsum- und Agrargüter, Energieprodukte sowie medizinische Geräte gehören.
Trump will Xi persönlich in Empfang nehmen
Das Treffen von Trump und Xi wird inmitten stark angespannter Beziehungen zwischen den beiden Großmächten USA und China stattfinden. Der chinesische Staatschef soll am Mittwoch auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington landen. Trump will Xi persönlich am Flughafen in Empfang nehmen.
Für Donnerstag ist ein Gespräch der beiden Präsidenten im Weißen Haus geplant. Dabei dürfte es um die Handelsbeziehungen gehen, den Export Seltener Erden und anderer Rohstoffe aus China, den Iran-Krieg und um Künstliche Intelligenz. Zu Xis Ehren hat Trump zudem ein Staatsbankett angekündigt.
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