heise+ | Alltagshilfe durch KI: Wie smarte Brillen blinde Menschen unterstützen
Für die einen ist eine smarte Brille ein nettes Lifestyle-Gadget, für die anderen ein Hilfsmittel, das das Leben verändern kann: Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit profitieren von den Funktionen der KI-Brillen. Ein Verbot, wie es Aufsichtsbehörden und Bürgerrechtsorganisationen fordern, wäre für sie ein Rückschritt, schildern eine Betroffene und die Justiziarin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V. gegenüber c’t.
- KI-Brillen können für Menschen mit Sehbehinderung eine echte Hilfe sein.
- Mithilfe von Sprachbefehlen sind smart Glasses einfach zu bedienen, dank KI-Bilderkennung helfen sie zum Beispiel beim Orientieren.
- Ein mögliches Verbot der smarten Brillen besorgt Betroffene.
Zwar sind smarte Brillen wie die Meta Glasses nicht als medizinisches Hilfsmittel entwickelt worden und auch nicht als solches zugelassen. Trotzdem sind sie für Betroffene eine Option, die oft sogar vergleichsweise günstig ist. Außerdem kann es für sie auch erleichternd sein, die Brille nicht extra bei der Krankenkasse beantragen zu müssen, sondern sie einfach beim Optiker zu kaufen.
Dass Smart Glasses missbräuchlich verwendet werden können, wissen auch unsere Gesprächspartnerinnen. Mitunter werden Personen mit Meta-Brille in der Öffentlichkeit sogar unwirsch behandelt, aus Sorge vor heimlichen Videos. Die beiden Frauen plädieren dennoch für eine Lösung ohne generelles Verbot der Brillen.
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