Mac-Vorstellung: Apple plant zweitägigen Showcase in Los Angeles
Nach der heutigen Apple-Vorstellung mit neuen Home-Produkten, die vermutlich am Nachmittag stattfindet, soll sich zeitnah eine Mac-Vorstellung anschließen. Insidern zufolge ist es Ende Oktober so weit – und Apple plant angeblich einen zweitägigen Showcase in Los Angeles, zu dem Kreative und einige ausgewählte Journalisten eingeladen werden sollen. Als Termin sollen der 27. (abends) und 28. (ganztags) Oktober gesetzt sein. Das erinnert an frühere Veranstaltungen Apples, etwa zur Vorstellung des Creator Studios im vergangenen Frühjahr.
Offenbar kein Livestreaming geplant
Laut Informationen des Bloomberg-Reporters Mark Gurman, der sich auf X zu Wort meldete, sind mindestens drei überarbeitete Mac-Baureihen sowie vermutlich ein neues iPad mini (erstmals mit OLED-Bildschirm) geplant, sollte Letzteres nicht schon heute gezeigt werden. Auch bei den Macs wird damit gerechnet, dass Apple Videos präsentiert, die die Geräte näher vorstellen.
Ein echtes „Event“ mit Livestreaming ist, wie bei der heutigen Home-„Experience“, offenbar nicht vorgesehen. Da der Showcase zwei Tage dauert, besteht die Möglichkeit, dass Apple sich die Geräte aufteilt, also nicht alles auf einmal zeigt. Das würde dann ein wenig an die „Mac Week“ aus dem Herbst 2024 erinnern, als der Konzern Schritt für Schritt MacBook Pro M4, iMac M4 und Mac mini M4 vorstellte.
Welche Macs Ende Oktober anstehen
Neben neuen Standard-Macs wie einem ersten iMac mit M6-Prozessor und vermutlich neuen Farben sowie einem MacBook Pro mit 14 Zoll und M6-Chip (aber unverändertem Formfaktor) ist die Einführung eines „MacBook Ultra“ geplant. Die Maschine könnte auch schlicht unter dem alten Begriff MacBook Pro laufen, erhält wohl M5 Pro und M5 Max und zum ersten Mal überhaupt einen Touchscreen-fähigen OLED-Bildschirm. Die 14- und 16-Zoll-Modelle sind nicht unbedingt dünner, aber angeblich „signifikant leichter“.
Auf den neuen Formfaktor warten Kunden seit Jahren. macOS wurde zudem intern für Touchscreens angepasst. Die Bedienung per Finger soll aber optional bleiben. Es ist also nicht geplant, iPad und Mac zu verschmelzen, was Apple über die Jahre immer betont hatte. Auch dank RAM- und NAND-Inflation dürften die Maschinen reichlich teuer werden. Einen M6-Chip erhalten sie deshalb nicht, weil es von der Baureihe keine Pro- und Max-Modelle geben soll.
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