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Sunday, November 8, 2026

«Den Klassenerhalt zu schaffen, wird kein Zuckerschlecken»

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GC-Trainer versteht die Pfiffe

«Den Klassenerhalt zu schaffen, wird kein Zuckerschlecken»

GC kommt gegen Schlusslicht Lausanne trotz Führung nur zu einem 1:1 und wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Trainer Olaf Janssen warnt vor einem harten Kampf um den Klassenerhalt, während seine Spieler eine Krise verneinen.

Publiziert: vor 21 Minuten

  • GC spielt gegen Schlusslicht Lausanne 1:1 und wartet seit fünf Partien auf einen Sieg in der Liga
  • Nach der Führung stellt GC offensiv fast ab, Lausanne gleicht spät aus, und die Fans pfeifen
  • Trainer Janssen warnt nach dem Spiel vor dem Abstiegskampf, seine Spieler verneinen eine Krise klar
Foto Andri Bäggli.jpg

Andri BäggliRedaktor Sport

Nach dem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Lausanne sinken fast alle GC-Spieler enttäuscht zu Boden. Wieder hat es mit den drei Punkten nicht geklappt, seit fünf Spielen warten die Zürcher auf einen Vollerfolg. Während die Hoppers in der ersten Hälfte noch dagegengehalten haben und zum ersten Mal seit der Amtsübernahme von Olaf Janssen geführt haben, stellen sie in der zweiten Hälfte ihre offensiven Bemühungen fast komplett ein. Lausanne dreht dafür auf und belohnt sich spät mit dem 1:1. Von den 4200 Fans gibt es nach den 90 Minuten Pfiffe. Trotzdem schleichen die Spieler noch vor die Heimkurve und kriegen dort immerhin eine zaghafte Aufmunterung.

In der Mixed Zone ärgert sich Verteidiger Yannick Bettkober: «Wir haben alles reingeworfen und investiert. Am Ende ist es sehr bitter, dass wir in einem solch wichtigen Spiel zwei Punkte liegen lassen. Wir können aber viel Positives aus dieser Partie ziehen.»

Steckt GC in der Krise?

Aus den vergangenen drei Spielen hat GC je einen Punkt geholt. Da aber sowohl Basel, Vaduz und Lausanne nicht in Topform sind, will Blick wissen, ob GC in der Krise steckt. «Nein», lautet die knappe, aber klare Antwort von Bettkober. Der Torschütze zum 1:0, Kenzo Goudmijn, geht gar noch einen Schritt weiter: «Zu behaupten, wir seien in der Krise, ist verrückt.»

4:36

Highlights im Video:Krasniqis missglückter Volley wird zum Assist

Etwas differenzierter betrachtet das Ganze Trainer Olaf Janssen an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Zwar ist er zufrieden mit der ersten Halbzeit, gesteht aber auch ein, dass in der zweiten Halbzeit zu wenig gekommen ist. «In der zweiten Halbzeit war es so, dass es eine Mannschaft gab, die nichts mehr zu verlieren hat. Wir sind aber genau mit diesem Gefühl auf den Platz gegangen.» Das Spiel beschreibe sehr gut die kommenden Wochen und Monate, die auf sein Team warten.

Schwierige Aufgabe

Auch blickt Janssen auf die Tabelle und weiss, dass die Situation ungemütlich ist: «Es ist eine sehr junge Mannschaft, und den Klassenerhalt zu schaffen, wird kein Zuckerschlecken.» Er sei aber grundsätzlich zufrieden mit der Einstellung des Teams: «Die Jungs wollen, die haben unheimlich viel Energie.»

Damit will Janssen den Ernst der Lage aber nicht verharmlosen. «Ich habe die Mannschaft vor ein paar Wochen so übernommen, wie sie ist, und versucht, mit ihnen Schritte zu gehen. Der Verein steckt seit ein paar Jahren in der Krise. Es ist schon länger her, dass die Sonne so richtig geschienen hat. Wir sind aber alle da, um einen neuen Weg zu beschreiten und das Schiff neu auszurichten.» Es sei normal, dass die Fans das gern schneller hätten und man Spiele gewinnt. «Das erwarte ich von ihnen aber auch, daher ist alles gut», rechtfertigt Janssen die Pfiffe gegen seine Spieler.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

12

26

34

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

13

16

28

3

FC Sion

FC Sion

13

11

26

4

FC Zürich

FC Zürich

12

-1

20

5

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

12

-4

14

8

FC Luzern

FC Luzern

13

-7

13

9

FC Thun

FC Thun

12

-10

13

10

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

13

-13

11

11

FC Vaduz

FC Vaduz

13

-5

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

13

-11

7

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