Microsoft untersucht Exchange-Probleme nach Updates
Nach der Installation der Oktober-Updates für Windows Server kann es auf Exchange-Servern zu Ausfällen kommen. Microsoft berichtet, dass Outlook im Web (OWA) nicht mehr erreichbar ist und E-Mail-Warteschlangen anwachsen. Die Sicherheitsupdates für Exchange Server vom selben Patchday müssen dafür nicht installiert sein. Microsoft untersucht den Zusammenhang mit den Windows-Server-Updates; eine bestätigte Ursache nennt das Unternehmen noch nicht.
Microsoft nennt vier möglicherweise betroffene Windows-Server-Updates: KB5126646 für Windows Server 2025, KB5126655 für Server 2022, KB5126651 für Server 2019 und KB5126868 für Server 2016. Die Updates erschienen im Rahmen des Microsoft-Patchdays im Oktober.
OWA-Fehler und Warteschlangen
Im Hinweis des Exchange-Teams zu den Oktober-Sicherheitsupdates beschreibt Microsoft den OWA-Fehler als MapiExceptionMdbOffline: Unable to make connection to the server mit den Codes hr=0x80004005, ec=1142. Laut Microsoft erscheint im Anwendungsprotokoll zudem die Ereignis-ID 1006. Zugleich können sich E-Mails in den Warteschlangen stauen. Microsoft ergänzte die Warnung am 15. Oktober 2026.
Ein Microsoft-Mitarbeiter erklärte am 15. Oktober in den Kommentaren, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Workaround gebe. Microsoft untersuche das Problem weiter.
Neben den Windows-Server-Updates hat Microsoft im Oktober Sicherheitsupdates für Exchange Server SE, 2019 und 2016 veröffentlicht. Sie schließen Schwachstellen in Exchange selbst. Für Exchange Server 2016 und 2019 ist die zweite Phase des kostenpflichtigen ESU-Programms Voraussetzung.
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