heise+ | Wie eine Industriefräse in eine Hobbywerkstatt kam
Eine alte Industriefräse ist günstig zu bekommen – zumindest gemessen am Kilopreis. Doch bevor sie in der Hobbywerkstatt wieder Späne produziert, stehen Transport, Reinigung, Elektrik und eine Menge unerwarteter Detailarbeit an. Gegen eine große Industriemaschine sprechen einige vernünftige Argumente: wenig Platz in der Werkstatt, hohes Gewicht, schwieriger Transport und teure Ersatzteile.
Trotzdem haben Stefan und ich uns auf die Suche nach einer Industriefräse gemacht – vielleicht hatten wir zu diesem Zeitpunkt auch einfach entdeckt, dass uns das Reparieren und Modernisieren alter Maschinen mindestens so viel Spaß macht wie deren eigentliche „Benutzung“.
- Alte Industriefräse aus den 1980ern modernisieren
- Tipps und Tricks für den eigenen Maschinen-Retrofit
- Steuerung auf LinuxCNC umrüsten
- Birgit Hellendahl, Einstieg ins CNC-Fräsen
- Bernd Heisterkamp, Mobi-C, die mobile CNC-Fräse
- Matthias Mett, Technische Zeichnungen mit FreeCAD
Bei dieser Suche sind wir auf YouTube auf „This Old Tony“ gestoßen, der dort vom Umbau einer MAHO MH400 berichtet. Über dieses Projekt kamen wir auf „RotarySMP“, der die Umrüstung seiner MAHO auf LinuxCNC ausführlich dokumentiert hatte. Damit gab es einen realistischen Ausweg aus unserem größten Vorbehalt: Wir mussten uns nicht dauerhaft mit einer veralteten CNC-Steuerung, alten Datenträgern und umständlicher G-Code-Übertragung arrangieren.
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