Abstimmungen Kanton Aargau – Resultate aus Aargauer Gemeinden von A-Z

Abstimmungen Kanton Aargau Resultate aus Aargauer Gemeinden von A-Z
In Aargauer Gemeinden wird heute gewählt und abgestimmt. Hier finden Sie ausgewählte Ergebnisse.
Die Stadt Aarau und die Gemeinde Unterentfelden fusionieren nicht. Das ist nach dem Nein aus Unterentfelden klar. Die Aarauer Stimmbevölkerung stimmte dem Zusammenschluss mit 4177 zu 3757 Stimmen zu. Unterentfelden lehnte die Fusion mit nur 19 Stimmen Unterschied ab (902 Nein zu 883 Ja). Wegen des knappen Resultats sind die Stimmzettel in Unterentfelden dreimal nachgezählt worden.
In Aarau lag die Stimmbeteiligung bei 56 Prozent, in Unterentfelden bei rund 70 Prozent. Mit der Fusion wäre die grösste Gemeinde im Kanton Aargau entstanden.
Freude über die Nicht-Fusion herrscht bei Martin Lötscher, Leiter des Gegenkomitees und Präsident der SVP Unterentfelden. Wegen des knappen Resultats sei es schwierig, zu sagen, was den Ausschlag zur Ablehnung gegeben habe. Er könne es nicht beurteilen. Die Zukunft werde zeigen, ob eine Fusion allenfalls mit Oberentfelden zum Thema werde.
Die Fusion Aarau-Unterentfelden war jahrelang vorbereitet worden. Dementsprechend gross ist die Enttäuschung beim Alfred Stiner, Gemeindeammann von Unterentfelden. Die Ablehnung sei eine verpasste Chance. Offenbar sei es dem Gemeinderat nicht gelungen, die Ängste eines Identitätsverlusts in der Gemeinde zu zerstreuen.
In der zweiten kommunalen Aarauer Abstimmung gab es ein Ja: Das Kiff erhält mehr Geld für seinen Neubau. Die zusätzlichen 1.6 Millionen Franken für das Kulturlokal wurden mit 5893 Ja zu 2329 Nein deutlich bewilligt. Für die finanzielle Unterstützung waren alle Parteien, ausser der SVP. Die FDP fasste die Ja-Parole, nachdem sie zuerst ein rückzahlbares Darlehen bevorzugt hatte anstatt eines A-fonds-perdu-Beitrags.
Koblenz
Yvonne Fretz (parteilos) ist neue Frau Gemeindeammann von Koblenz. Sie wurde mit 205 Stimmen deutlich gewählt. Bisher amtete Fretz als Vizeammann. Dieser Posten ist nun frei und muss neu besetzt werden.
Obersiggenthal
Ein Abschnitt der Landstrasse in Obersiggenthal kann für rund 13 Millionen Franken saniert werden. Das Stimmvolk stimmte dem Gemeindeanteil von 5.5 Millionen zu. Das Ergebnis war mit 1298 zu 1169 Stimmen eher knapp.
Gegen den Kredit stellte sich die örtliche SVP. Die Kosten seien mit 7000 Franken pro Meter Strasse zu teuer. Zudem handle es sich erst um einen Teil der Kantonsstrasse. Bei einem Ja müsste der andere Teil auch saniert werden.
Uerkheim
Der aktuelle Vizepräsident der Gemeinde Uerkheim, Roland Benz, ist der neue Präsident. Der Parteilose war der einzige Kandidat und wurde mit 345 Stimmen gewählt. Benz hatte die Gemeindeführung bereits seit Juni inne, nachdem der bisherige Präsident aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war.
Würenlos
Beim Sportplatz Tägerhard in Würenlos wird kein Kunstrasenplatz gebaut. Die Stimmbevölkerung lehnte einen Kredit von rund 3.8 Millionen Franken ab. Das Ergebnis war mit 1317 zu 1234 Stimmen knapp. Den Unterschied machten also 83 Stimmen. Die Gemeindeversammlung hatte dem Kredit zugestimmt. Dagegen war das Referendum ergriffen worden. Auch der Gemeinderat war gegen die Ausgabe.
Abstimmungsdossier
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Hier finden Sie News und Hintergründe zu den Abstimmungen vom 27. September 2026.
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