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Monday, October 26, 2026

Das ändert sich im November 2026 in der Schweiz

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Neue ID, Pflege, Furka-Tunnel

Das ändert sich im November 2026 in der Schweiz

Im November gibt es wieder einige Änderungen in der Schweiz. Wohnmobile dürfen nicht mehr durch den Furka-Tunnel und die neue ID mit dem Datenchip kommt. Das ändert sich alles im November.

Publiziert: vor 58 Minuten

  • Ab 2. November kommt die freiwillige ID mit Biometriechip
  • PNR-Gesetz, Furka-Verlad sperrt ab 3,05 Meter
  • Bern entlastet Menschen mit Behinderung

Alexander TerweyStv. Teamlead News-Desk

1

Biometrische ID

Ab dem 2. November 2026 können Schweizerinnen und Schweizer die neue biometrische Identitätskarte (ID) beantragen. Der Bundesrat hat dazu im August eine Änderung der Verordnung über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige verabschiedet. Die neue ID enthält einen Chip, auf dem ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke gespeichert werden.

Der Bundesrat empfiehlt die ID mit Chip für Reisen in EU-Länder. Sie stellen bereits seit 2021 nur noch biometrische Identitätskarten aus. Der Bundesrat nennt die biometrische Identitätskarte «einen zukunftsorientierten Ausweis».

Die im Chip gespeicherten Daten sollen die ID besser vor Manipulationen und Fälschungen schützen. Der Bezug bleibt aber freiwillig. «Für Personen, die ihre Identität ausschliesslich in der Schweiz physisch durch Vorlage des Ausweises nachweisen möchten, ist die nicht biometrische Identitätskarte ausreichend», so der Bundesrat.

Identitätskarten ohne Chip bleiben für Reisen in die EU bis zu ihrem Ablaufdatum gültig. Die ID mit Chip kostet genauso viel wie die ohne Chip.

2

Flugpassagierdaten

Per 1. November 2026 tritt das Flugpassagierdatengesetz in Kraft. Das hat der Bundesrat im September beschlossen. «Die Nutzung von Flugpassagierdaten, international bekannt als ‹Passenger Name Record› (PNR), ist heute bereits in vielen Ländern ein wirksames Instrument zur Bekämpfung von Terrorismus und anderer Schwerstkriminalität», heisst es in einer Mitteilung.

Mit Inkraftsetzung des Gesetzes werde die beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) angesiedelte «Passenger Information Unit» (PIU) ab dem 1. Februar 2027 ihren Betrieb aufnehmen. «Die Flugpassagierdatenverordnung regelt unter anderem, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt die Flugpassagierdaten an die PIU übermittelt werden müssen», so der Bundesrat weiter.

3

Furka-Tunnel

Ab dem 1. November 2026 dürfen grosse Fahrzeuge nicht mehr durch den Furka-Tunnel. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) will künftig keine grossen Wohnmobile, Cars und Lastwagen mehr durch den Furka-Autoverlad transportieren. Das berichtete die «Urner Zeitung» zuerst.

Konkret geht es um Fahrzeuge ab einer Höhe von 3,05 Metern. Dazu hat die MGB sogar einen Antrag beim Bundesamt für Verkehr (BAV), welches den Autoverlad finanziert, eingereicht. Als Hauptgrund für den Vorstoss nennt die Bahn Sicherheitsbedenken.

Grossraumfahrzeuge machen allerdings nur einen kleinen Teil der verladenen Fahrzeuge aus. 2025 hat die MGB 940 Grossraumfahrzeuge verladen, bei insgesamt rund 285'000 Fahrzeugen, wie ein Sprecher gegenüber Blick bestätigt.

4

Änderungen in einzelnen Kantonen

Pflege im Kanton Bern

Im Kanton Bern wird per 1. November 2026 die Unterstützung für Menschen mit Behinderung verbessert. Dazu hat der Regierungsrat eine entsprechende Verordnung geändert. Betroffene Menschen über 65 Jahren, die in einem Wohnheim leben und Ergänzungsleistungen bekommen, müssen sich nicht mehr selbst an ambulanten Pflegeleistungen beteiligen. Ausserdem wird präziser festgelegt, wann die Versicherung zahlt und wann der Kanton übernimmt. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Wohnheime für eine Zulassung als Spitex-Organisation klarer definiert.

5

Das musst du noch im November wissen

Nationale Impfwochen

Dieses Jahr finden in der ersten Novemberwoche (2. bis 7. November) und in der letzten Novemberwoche (23. bis 28. November) nationale Impfwochen statt. «In diesen beiden Wochen können sich alle, die sich impfen lassen wollen, in den teilnehmenden Arztpraxen und Impfapotheken beraten und niederschwellig gegen Grippe, Covid-19 oder gegen RSV impfen lassen», wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt.

Es handelt sich bei den nationalen Impfwochen um eine Initiative des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) in Zusammenarbeit mit der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH), dem Schweizerischen Apothekerverband Pharmasuisse und dem Bundesamt für Gesundheit.

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