Wo die Bayern einsame Spitze sind – und Real weit abfällt

Super League auch abgeschlagen
Wo die Bayern einsame Spitze sind – und Real weit abfällt
Die Bayern erdrücken ihre Gegner reihenweise. Darin ist der deutsche Rekordmeister weltweite einsame Spitze, wie eine Statistik jetzt belegt.
Publiziert: vor 33 Minuten
Dominik ManiRedaktor Sport-Desk
Wer den Bayern einen verhaltenen Saisonstart unterstellen will, motzt auf einem sehr hohen Niveau. Nach vier Spielen steht das Team von Trainer Vincent Kompany (40) in der Bundesliga auf dem zweiten Rang. Doch in einer Statistik sind die Münchner nicht nur die besten in Deutschland, sondern sogar weltweit.
Wie das Internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) in der Länderspielpause veröffentlicht, ist der deutsche Rekordmeister das spielbestimmendsten Team der Welt. Das geht aus einer Studie hervor, die 27 Indikatoren wie Druck, Kontrolle und Ballbesitz berücksichtigt. Weil die Bayern den höchsten Wert aller Teams aus 68 ausgewerteten Ligen ausweist, wird ihnen ein Wert von 100 zugewiesen, alle anderen Mannschaften werden im Vergleich dazu eingeordnet.
Real nur Mittelmass
Direkt hinter den Bayern rangiert mit dem FC Barcelona ein zweites europäisches Schwergewicht. Das von Ex-Bayern-Coach Hansi Flick (61) trainierte Team kommt auf einen Wert von 97 und kann als einziges mit den Bayern mithalten. Die nächsten Vereine erreichen 93 und weniger. Wer überraschend schlecht abschneidet, ist Real Madrid.
CIES Statistik
Das CIES bewertet in dieser Statistik Mannschaften aus 68 Ligen weltweit ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, das Spiel zu bestimmen. Gemessen werden 27 verschiedene Indikatoren, von denen neun den Druck auf den Gegner, neun die Kontrolle beim Spielaufbau und weitere neun die kollektive Präsenz in den Angriffszonen messen. Der Druck gibt an, wie aggressiv eine Mannschaft ohne Ball agiert, die Kontrolle misst, wie viel Einfluss sie beim Spielaufbau hat, und die Präsenz spiegelt wider, wie stark sie sich in den Angriffsbereichen etabliert.
Das CIES bewertet in dieser Statistik Mannschaften aus 68 Ligen weltweit ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, das Spiel zu bestimmen. Gemessen werden 27 verschiedene Indikatoren, von denen neun den Druck auf den Gegner, neun die Kontrolle beim Spielaufbau und weitere neun die kollektive Präsenz in den Angriffszonen messen. Der Druck gibt an, wie aggressiv eine Mannschaft ohne Ball agiert, die Kontrolle misst, wie viel Einfluss sie beim Spielaufbau hat, und die Präsenz spiegelt wider, wie stark sie sich in den Angriffsbereichen etabliert.
Die Königlichen erreichen gerade Mal einen Wert von knapp 72, was in Spanien nur der fünftbeste Wert ist. Die Kontrahenten von Vini Jr (26)., Mbappé (27) und Co. haben oft leichtes Spiel, weil die Real-Stars nur wenig Druck auf ihre Gegner ausüben.
Bundesliga-Aufsteiger ganz unten
Wer Schweizer Teams sucht, muss auf der langen Liste weit nach unten scrollen. Wie in der Liga ist Lugano auch in dieser Statistik zuoberst. Mit einem Wert von 67 sind die Tessiner mit grossem Abstand die Nummer 1, gefolgt von Aufsteiger Vaduz (54) und YB (53). In der Schweiz lohnt sich ein Blick ans Ende der Tabelle, dort logiert derzeit der FC Zürich, knapp hinter dem FC Luzern.
Wer sich die Mühe macht und bis ans Ende der Liste geht, stösst ganz unten auf einen Bekannten Namen. Bundesliga-Aufsteiger Schalke kommt gerade Mal auf einen Wert von 18. Dem Team von Trainer Miron Muslic (44) ist besonders schwach darin, sich im letzten Drittel des Gegners festzubeissen. Trotz des miserablen Wertes blicken die Knappen auf einen gelungenen Saisonstart zurück und grüsst nach vier Ligaspielen vom elften Tabellenrang. Wird sich zeigen, ob die defensive Herangehensweise mit dem Ligaerhalt belohnt wird.
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