400-Millionen-Dollar-Projekt – Bau von Trumps Ballsaal: Supreme Court erlaubt vorerst Weiterbau

- Der Supreme Court hat den Baustopp für Trumps Ballsaal-Projekt am Weissen Haus vorläufig ausgesetzt.
- Eine Denkmalschutzorganisation hatte vergangenes Jahr gegen das 400-Millionen-Dollar-Projekt geklagt – nachdem Trump den Ostflügel des Weissen Hauses abreissen liess.
- Ein Berufungsgericht stoppte Anfang August den Bau, weil der Kongress nicht zugestimmt hatte.
Damit verschaffen sich die Richter des Supreme Courts Zeit, um über einen Antrag der Regierung zu entscheiden.
Die Trump-Regierung hatte zuvor argumentiert, der Bau sei sicherheitsnotwendig – und verwies auf Anschlagsversuche auf den Präsidenten. Neben dem Ballsaal umfasst das Projekt laut US-Präsident Donald Trump auch Luftschutzbunker und unterirdische medizinische Einrichtungen.
Das Berufungsgericht hatte am 7. August geurteilt, ein Präsident sei «vorübergehender Mieter, nicht Eigentümer» des Weissen Hauses. Das Weisse Haus dürfe ohne Zustimmung des Kongresses nicht grundlegend umgestaltet werden. Der Baustopp betraf nur den oberirdischen Bau, unterirdische Arbeiten durften weitergehen.
Laut US-Justizministerium ist das Projekt zu 65 Prozent fertiggestellt.
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