ESPN DeportesCR7 pide suspender a fans por burlas a Diogo JotaRTP DesportoEuroVolley 2026. Portugal soma quarta derrota consecutiva frente à UcrâniaESPN'I'm willing to do whatever it takes': Inside the 274 days that rebuilt Patrick MahomesThe Jerusalem PostUS President Donald Trump shares his music taste with reporters in odd exchange on Air Force OnePunchNASEMA distributes relief materials to disaster, banditry victimsInquirerSenate approves on 3rd reading 5-year term of barangay, SK officials3DNewsИлон Маск помирился с Apple — но X Corp и SpaceXAI продолжат судиться с OpenAIBusiness AMDenemarken en VS streven naar diplomatieke oplossing voor geschil over GroenlandRapplerLIVE UPDATES: First BARMM parliamentary electionsAntara NewsChinese hiker injured on Indonesia's Mount Rinjani, SAR team deployedBillboardMacklemore Dropped From Ed Sheeran Tour Over His ‘Free Palestine’ CommentsCNN بالعربية"لكن أنا الذي أستحقها".. لامين يامال يسمّى منافسه الوحيد في سباق الكرة الذهبية 2026
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, September 14, 2026

Bundesanwaltschaft: Anklage gegen mutmaßliche Russland-Spionin

Translate
Die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Stand: 14.09.2026 • 13:03 Uhr

Sie soll ein pro-russisches Netzwerk in Berlin aufgebaut und Informationen zur deutschen Verteidigungspolitik an den Kreml geliefert haben: Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen die mutmaßliche Spionin Russlands erhoben.

Die Bundesanwaltschaft hat am Kammergericht Berlin Anklage gegen eine mutmaßliche Spionin Russlands erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft der Frau vor, einen Geheimdienstmitarbeiter in der russischen Botschaft mit Informationen versorgt zu haben. Ihr werde daher geheimdienstliche Agententätigkeit zur Last gelegt.

Die Deutsch-Ukrainerin wurde im Januar festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die mutmaßliche Agentin soll spätestens seit Oktober 2023 mit dem Geheimdienstmitarbeiter in Kontakt gestanden haben, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft.

Über Jahre geheimdienstlich gearbeitet

"Ihn versorgte die Angeschuldigte über Jahre hinweg mit zahlreichen Hinweisen zu hochkarätigen Veranstaltungen und sorgte dafür, dass er - teilweise unter falschem Namen - solche besuchen konnte", heißt es in es in einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft. "Dies sollte es ihm ermöglichen, für nachrichtendienstliche Zwecke ein eigenes Netzwerk aufzubauen."

Die Beschuldigte habe zudem versucht, "Personen aus dem Bundesministerium der Verteidigung sowie aus der Rüstungsindustrie für ihre Zwecke zu gewinnen". Im Auftrag des Geheimdienstmitarbeiters habe sie sich um Informationen zur deutschen Verteidigungspolitik und Rüstungsindustrie insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bemüht.

Der Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin muss nun entscheiden, ob und wann es zum Prozess kommt.

Frühere Äußerungen der Frau deuten offenbar darauf hin, dass sie aus Überzeugung handelte. Das Verfahren der Bundesanwaltschaft geht nach Angaben der Behörde auf Erkenntnisse des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) und des Bundesamts für den Militärischen Abschirmdienst zurück.

View the original on Tagesschau

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.