heise+ | Wie Sprachmodelle den Kipppunkt zur Decision Intelligence verschieben
Seit drei Jahrzehnten folgt Business Intelligence einem bewährten Muster: Daten werden extrahiert, transformiert und in Warehouses geladen. Auf dieser Grundlage entstehen Berichte und Dashboards, die Kennzahlen visualisieren und regelmäßiges Monitoring ermöglichen. Dieses Paradigma hat Unternehmen zuverlässig bei der Beantwortung einer zentralen Frage unterstützt: Was ist passiert?
Doch Entscheider brauchen mehr. Sie wollen verstehen, warum etwas passiert ist, was als Nächstes passieren wird und welche Maßnahmen den größten Hebel bieten. Genau hier können Large Language Models ansetzen. Sie erweitern die analytische Kette um prädiktive Prognosen und präskriptive Handlungsempfehlungen – formuliert in natürlicher Sprache, direkt zugänglich für Nutzer ohne SQL-Kenntnisse oder Verständnis des Datenmodells.
Das ist kein Hype mehr. Es ist ein Kipppunkt. Und er stellt Architekten und Entscheider gleichermaßen vor die Frage: Optimieren wir das Bestehende – oder gestalten wir den Übergang zu einer neuen Form der Entscheidungsunterstützung?
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