Highlights der VMAs 2026 – Seth Rogen kifft bei Madonna und Extrawurst für Taylor Swift

Die internationalen MTV-Musikkanäle senden zwar nicht mehr, die MTV Video Music Awards sind aber nach wie vor ein Fixstern am Popkultur-Himmel. Waschechte Skandale blieben in der Nacht auf Montag (Schweizer Zeit) bei der 2026er Ausgabe im Peacock Theater in Los Angeles zwar aus, gut zu reden gibt es trotzdem. Folgende drei Szenen sorgen für Gesprächsstoff.
1. Madonna mit Starpower, Seth-Rogan-Joint und Kamera-Diva
Was für ein Spektakel: Madonna – mit sieben Awards die grosse Gewinnerin der Nacht – bringt die besten Szenen des gefeierten Musik-Kurzfilms zu ihrer im Sommer releasten Platte «Confessions II» in einer beeindruckend choreografierten Performance auf die Showbühne.
Neben Sabrina Carpenter und Charli XCX am Mic schauen beim WC-Rave viele aus dem Video bekannte Pop- und Filmstars vorbei, darunter Julia Garner, Sombr und Debi Mazar – plus Neuzugang Seth Rogen. Hollywoods bekanntester Stoner spaziert auf die Bühne und tut, was er am besten kann: (scheinbar) eins kiffen.
Dass sich die an Seilen schwebende Kameraperson zudem für Madonnas Auftritt entsprechend in Diva-Schale geworfen hat, wird auf Social Media ebenfalls beklatscht:
2. Taylor Swift bekommt einen Extrapreis
Erstmals wurde ein Award in der neu eingeführten und umständlich getauften Kategorie «Artist Director Honor» verliehen. Schon im Vorfeld war klar, dass Taylor Swift den Preis erhalten wird, weshalb schnell eine Theorie kursierte: Sie und Beyoncé teilten sich vor der 2026er-Ausgabe die Bestmarke von insgesamt 30 gewonnenen VMAs und es sollte sichergestellt werden, dass Swift diesen Rekord bricht.
Der Executive Producer der Show eröffnete in einem Interview, dass die Idee für den Award «von ausserhalb» kam, was diese Theorie zusätzlich befeuerte.
Nötig wäre die neue Kategorie nicht gewesen, Swift holt sich nämlich auch die Auszeichnungen in den Sparten «Best Direction» (für «Opalite») und «Video of the Year» (für «The Fate of Ophelia»).
Wie angekündigt zeigt sie auch das Musikvideo der frisch releasten Single «Patient Zero» als Premiere und damit diese noch etwas Exklusivität behält, landet der Clip erst am Dienstag auf Youtube. Wer ihn sich trotzdem schon geben will: Auf Spotify, Apple Music und Amazon Music ist er bereits zu sehen. Oder nicht sehr offiziell hier, schliesslich schneiden die Fans alles mit, was online gezeigt wird:
3. Kacey Musgraves singt Dolly Partons grössten Song
Dass die Ende August verstorbene Queen of Country, Dolly Parton, an den MTV VMAs geehrt werden würde, war klar. Wie viel nuanciertes Gefühl Country-Prinzessin Kacey Musgraves in ihre Performance von «I Will Always Love You», Partons bekanntestem Stück, packt, war hingegen nicht ganz so absehbar. Nastüechli ready? Okay, here we go:
Apropos Tribute-Performances: Adam Lambert, Raye, Sombr und Teddy Swims ehren die vor knapp zehn Jahren verstorbene Pop-Ikone George Michael mit einer mitreissenden Version von dessen Hymne «Freedom! '90».
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