Kahlschlag beim Telekom-Riesen: Sunrise will 450 Jobs abbauen
Beim Telekomkonzern Sunrise droht ein massiver Stellenabbau. Bis zu 450 Vollzeitstellen sind im Rahmen einer umfassenden Neuausrichtung auf dem Prüfstand. Das Unternehmen will dadurch Kosten sparen.
Publiziert: vor 16 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Patrik BergerRedaktor Wirtschaft
Kahlschlag bei Sunrise: Bei der Nummer 2 im Schweizer Telekommarkt droht ein massiver Stellenabbau. Das Unternehmen prüft im Rahmen einer umfassenden Neuausrichtung den Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen. Damit will Sunrise seine Kosten senken und sich auf neue Markt- und Technologieentwicklungen vorbereiten, wie es in einer Mitteilung heisst.
Neben Stellen sollen auch Zulieferverträge systematisch überprüft werden. Ziel der mehrjährigen Transformation seien «erhebliche Kosteneinsparungen». Gleichzeitig will Sunrise stärker in Kundenerlebnis, Netzqualität und Innovation investieren.
Schon Anfang Jahr baute Sunrise Stellen ab
Noch ist der Stellenabbau nicht beschlossen. Im vierten Quartal 2026 will Sunrise ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmervertretung und der Gewerkschaft Syndicom durchführen. Shop-, Verkaufs- und Kundendienstmitarbeitende sollen möglichst verschont bleiben. Auch Lehrlinge sollen nicht betroffen sein. Heute hat Sunrise laut eigenen Angaben 2850 Angestellte.
Bereits im Januar gab Sunrise eine Massenentlassung bekannt. Damals fielen 147 Jobs einer grossen Umstrukturierung zum Opfer. Von den Entlassungen sind einerseits normale Mitarbeitende, aber auch «zahlreiche Führungskräfte» betroffen, teilte Sunrise mit. Für die Betroffenen kam ein Sozialplan zur Anwendung.
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