ESPN DeportesNew York enterró el recuerdo de Rafael Márquez, pero no su huellaThe Jerusalem PostIran offers up to $40,000 reward to Middle East citizens who capture, kill US soldiers - reportESPNJudge won't play ALWCS vs. Red Sox, but Stanton makes Yankees' rosterBillboardHALCALI Talk ‘Otsukare SUMMER’ Going Viral & Returning to Music after a 14-Year ‘Career Gap’: Billboard Japan Women in Music InterviewNMEFoo Fighters to open for AC/DC again at rescheduled New Jersey show – less than a month after “one night only” support slotGlobal NewsSaskatchewan Premier Scott Moe to lay out nuclear development planVariety‘Game of Thrones’ Movie ‘Aegon’s Conquest’ Sets Summer 2029 Release Dateגיקטייםתכירו: Dots, האייג'נטים החדשים של OpenAI, שיתחרו ב-Muse ו-InstinctWirtualna PolskaZatrzymania ws. Collegium Humanum, spór o szefa SOP [SKRÓT DNIA]Antara NewsIndonesia allocates US$66.67 mln to develop modern fishery hub in BaliABC NewsPro-Trump ad campaign was financed by DHS: SourcesBusiness AMAmerikaanse staatsobligaties boeken grootste daling in september sinds 2023
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 29, 2026

Jugend war "die Hölle": Sylvester Stallone wurde als Kind in eine Kiste gesperrt

Translate

Jugend war "die Hölle"Sylvester Stallone wurde als Kind in eine Kiste gesperrt

29.09.2026, 16:45 Uhr

622192330
Sylvester Stallone offenbart, dass er in seiner Kindheit Schlimmes erfahren hat. (Foto: picture alliance / AP Photo/CJ Rivera)

Heute gehört er zu den größten Actionstars Hollywoods, doch Sylvester Stallones Kindheit ist geprägt von Gewalt und Ablehnung. Das damals erlebte Leid prägt auch seine Kultrollen "Rocky" und "Rambo".

Mit Kultstreifen wie "Rocky" oder "Rambo" macht sich Sylvester Stallone in Hollywood unsterblich - als Schauspieler, aber auch als Drehbuchautor. Im Interview mit dem Magazin "Spiegel" offenbart der heute 80-jährge Mime nun, dass seine gebrochenen Filmhelden geprägt sind von persönlichen Erfahrungen, die er in seiner Kindheit und Jugend machen musste.

"Ich wurde immer von allen runtergemacht, von meinen Eltern, von den Nachbarn. Jeder machte mir deutlich, dass er mich für minderwertig hält", erinnert sich Stallone im Gespräch mit dem Magazin. Er wuchs im berüchtigten New Yorker Viertel Hell's Kitchen auf. Auf den Straßen habe die Gewalt regiert: "Es war die Hölle."

Er sei ein hyperaktives Kind gewesen. Damit konnten seine Eltern allerdings nicht umgehen. Sie sperrten ihn in eine Kiste, die mit einem Deckel versiegelt wurde, damit er nicht herauskrabbeln konnte. "Sie hatten keine Ahnung von Psychologie. Für jeden echten oder vermeintlichen Fehltritt hatten sie nur eine Antwort: Bestrafung", blickt Stallone im "Spiegel"-Interview zurück. Die Ablehnung seiner Eltern erklärt sich der Schauspieler inzwischen damit, dass beide selbst Stars sein wollten: "Aber sie hatten kein Talent."

Vor allem seine Mutter habe nur Verachtung für ihn übriggehabt, wie Stallone bereits in seiner Biografie "The Steps" offenbarte. "Meine Mutter konnte weder spielen noch tanzen. Daher kam ihre Wut, die sie dann an mir ausließ." Als er "Rocky" schrieb, habe er viel an sie und das lieblose Umfeld denken müssen, in dem er aufwuchs.

Die negativen Erfahrungen seiner Kindheit habe Stallone in positive Energie umwandeln können: "Entweder glaubst du den anderen, dass du ein Loser bist, oder du nimmst die schmerzvolle Herabsetzung als Antrieb, es allen zu zeigen." Vergessen habe er das damals erfahrene Leid allerdings nie: "Wenn man ein gebrochenes Herz wieder zusammensetzt, sieht es nicht mehr so aus wie zuvor. Es ist vernarbt. Es mag weiter pumpen, aber es bleibt immer ein Defekt zurück."

Mit 17 Jahren sei Stallone als Strafmaßnahme in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden, wie er im "Spiegel"-Interview offenbart. Dort seien Teenager wie er mit "Menschen, die man für psychisch krank hielt, aber auch mit wirklich geistig gestörten Straftätern zusammengesperrt" worden. In der Einrichtung habe "die totale Entmenschlichung" geherrscht.

Knapp der Vergewaltigung entkommen

Auch zu sexuellen Übergriffen soll es in dieser Zeit gekommen sein. Die Wärter hätten ihn mit "einem Riesenkerl zusammengesperrt", der versucht habe, ihn zu vergewaltigen, berichtet der Schauspieler. Lediglich das Eingreifen der Wärter habe ihn vor dem Schlimmsten bewahrt: "Ich habe mich nie verletzlicher gefühlt in meinem Leben."

Eine Verletzlichkeit, die er als Drehbuchautor und Schauspieler in seine Rollen einfließen ließ. Sowohl Boxer Rocky Balboa als auch Vietnamkriegsveteran John Rambo seien bewusst keine unschlagbaren Helden. "Leben bedeutet, dass sie die Scheiße aus dir rausprügeln", erklärt Stallone. Zu verlieren, sei vielleicht die wichtigste menschliche Erfahrung, findet er: "Heute gehen die Kids von der High School direkt auf die Schauspielschule. Sie haben nie richtig malocht, sie saßen nie im Knast - aus welcher Lebenserfahrung soll sich ihr Spiel speisen."

Er hingegen habe "unendliches Leid" in seinem Leben gesehen, so Sylvester Stallone. Doch die Schrecken seiner Kindheit und Jugend habe er in seinen Filmen verarbeiten können: "Ich wollte von Niederlagen erzählen und davon, was diese Niederlagen mit Menschen machen."

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.