«Habe ich noch nie gehört»: Blick zeigt Manzambi seinen Weltfussballer-Song
«Habe ich noch nie gehört»
Blickt zeigt Manzambi seinen Weltfussballer-Song
Johan Manzambi erobert England und die Premier League im Sturm. Aston-Villa-Fans widmen ihm beim Startelfdebüt bereits einen eigenen Song, während ein anderes Lied ihn schon für den Ballon d'Or vorschlägt.
Publiziert: vor 9 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Johan Manzambi wird bei Aston Villa mit eigenem Song gefeiert
- Ein KI-generierter Song über Manzambi überrascht das 20-jährige Supertalent
- 70-Millionen-Transfer, erstes Tor und Assist gegen Tottenham am Wochenende
«Manzambi, Manzambi, Manzambi, bi, bi!» – drei Pflichtspieleinsätze innerhalb von sieben Tagen haben gereicht und Johan Manzambi wird von den Aston-Villa-Fans bereits mit einem eigenen Song zur Melodie von «Zombie» von The Cranberries gefeiert. Dass ein eigener Fansong eine Ehre für die Spieler in England ist, das weiss auch das 20-jährige Supertalent. Doch: «Wenn ich ehrlich bin, habe ich auf dem Platz gar nichts gehört.» Er habe die Fans dann erst in einem Instagram-Video nach dem Spiel gehört. «Ich war sehr glücklich, als ich das gehört habe», so Manzambi.
Die Fans seines neuen Arbeitgebers sind nicht die einzigen, die den Genfer mit einem Lied hochleben lassen. Auf den Musikportalen kursiert seit einigen Wochen der Song «Manzambi Ballon d'Or» eines Künstlers namens K-TO, der mithilfe von KI produziert wurde. Darin heisst es etwa, «er kommt auf den Platz und alle klatschen in die Hände», «er lässt das Stadion tanzen und die Anzeigetafel beben» oder «Manzambi, Ballon d'Or – die Nummer eins, das ist er.» Manzambi selber hatte bis am Mittwoch keine Ahnung, dass dieser Song existiert, als Blick ihn beim Medientermin im türkischen Belek vorspielte. «Ich habe es noch nie gehört – ich muss das gleich meinen Freunden schicken», sagt Manzambi.
Golden-Boy-Award? «Nehme ich gerne»
Dass der 20-Jährige bereits mit dem Titel des Weltfussballers in Verbindung gebracht wird, beeindruckt Manzambi genauso wenig wie die Tatsache, dass er mit einer Ablösesumme von rund 70 Millionen Franken der teuerste Schweizer Transfer in der Geschichte ist. «Ich will einfach auf dem Platz Fussball spielen und alles geben. Ob man viel oder wenig für mich bezahlt, ist für mich nicht wichtig», antwortet Manzambi. Dennoch lässt er durchblicken, dass er den Golden-Boy-Award, für den er nominiert ist und der das beste Jungtalent des Jahres kürt, durchaus gerne gewinnen würde. «Ich finde, ich habe eine gute Saison gespielt. Wenn ich gewinne, nehme ich den Titel gerne.» Er betont gleichzeitig aber, dass er zuerst an die Teamleistungen mit der Nati und Aston Villa denkt.
Für den englischen Traditionsverein ist Manzambi am vergangenen Wochenende erstmals in der Startelf auf dem Platz gestanden und hat gegen Tottenham gleich zum ersten Mal seinen Mango-Jubel gezeigt, mit einem Tor und einem Assist. «Das war für mich wie ein Traum», gibt der Offensivspieler zu. Während des Sommers kämpfte Manzambi noch mit einer Knieprellung, die er sich während der WM vor dem Achtelfinal zugezogen hatte. «Ich bin jetzt wieder 100 Prozent fit und fühle mich sehr gut», versichert Manzambi.
Bald im Sturm mit Schulfreund Boteli?
Von seiner neuen Heimat Birmingham habe er bisher aber noch gar nichts gesehen. «Ich fühle mich wohl zu Hause, ich bin keiner, der oft rausgeht, und schon gar nicht in die Stadt.» Für ihn sei Aston Villa aber immer die Nummer-1-Wahl gewesen, obwohl es auch Gerüchte um andere Klubs wie Newcastle United gegeben habe. Besonders vom spanischen Trainer Unai Emery schwärmt Manzambi: «Er ist ein sehr guter Trainer und ich bin sehr glücklich, dass ich mit ihm arbeiten darf. Ich weiss, dass er an mich glaubt, und ich hoffe, dass er glücklich ist mit meinen bisherigen Leistungen.»
Dass auch Murat Yakin glücklich ist mit seinem Shootingstar, ist kein Geheimnis. Und Manzambi freut sich ganz besonders über einen neuen Mitspieler in der Nati: Winsley Boteli. In Genf sind sie als Kinder zusammen in die Schule gegangen, sind sehr eng befreundet. «Das ist eine unglaubliche Geschichte und ich freue mich sehr für ihn», sagt Manzambi. Doch überrascht sei er nicht. «Ich kenne sein Talent, für mich war es klar, dass er irgendwann Teil der Nati ist.» Gut möglich, dass die beiden Freunde schon am kommenden Samstag gegen Nordmazedonien erstmals in der Nati-Offensive zeigen können, wie blind sie sich verstehen.
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