Schlottern auf dem Arbeitsweg: Darum ist es jetzt morgens so kalt

- In der Schweiz liegen zwischen den sommerlich warmen Tagen und den kühlen Nächten derzeit grosse Temperaturunterschiede.
- Ein Hochdruckgebiet über Westeuropa sorgt für ungewöhnlich hohe Tageswerte.
- Klare Nächte lassen die tagsüber gespeicherte Wärme ungehindert entweichen.
Warum gerade so viele Menschen kränkeln, könnte auch mit den derzeit auffallend kalten Nächten zusammenhängen: Während die Tage spätsommerlich warm sind, kühlen die Temperaturen ohne Wolken deutlich ab. Erkältungen werden dadurch zwar nicht direkt verursacht, die starken Temperaturschwankungen können den Körper aber zusätzlich belasten.
In der Schweiz zeigt sich derzeit ein markanter Kontrast: Im Mittelland steigen die Temperaturen bis nächsten Mittwoch vielerorts auf 26 bis lokal 28 Grad. Das sind laut SRF Meteo rund zehn Grad mehr als im langjährigen Mittel. Nachts fallen die Werte hingegen teils unter die Klimanorm.
Fehlende Wolkendecke sorgt für Frostnächte
Der Grund liegt am Himmel – oder vielmehr daran, was dort fehlt. Bei klarem Himmel kann die Wärme, die sich tagsüber am Boden gespeichert hat, nachts ungehindert entweichen. Eine Wolkendecke würde wie eine isolierende Schicht wirken und die Wärme näher am Boden halten. Weil es diesen September besonders viele klare Nächte gibt, kühlt es entsprechend stark aus.
Wie erlebst du die derzeitigen Temperaturunterschiede?
Für die ungewöhnlich hohen Temperaturen sorgt ein Hochdruckgebiet über Westeuropa. Die Folge sind sommerliche Nachmittage und überraschend frische Morgenstunden – ein Wetterwechsel, der beim Anziehen und Lüften etwas Aufmerksamkeit verlangt.
Wirst du vom Frieren krank?
Kalte Nächte oder zu leichte Kleidung machen allerdings nicht direkt krank: Erkältungen werden durch Viren ausgelöst. Bei kühlerem Wetter halten sich Menschen jedoch häufiger in Innenräumen auf, wo sich Erreger leichter verbreiten können. Warm anziehen lohnt sich trotzdem – damit der Körper nicht zusätzlich durch die Kälte belastet wird.
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