PunchWayne Rooney reveals why he had nose job, denies weight-loss jabsCNN TürkGalatasaray'a Victor Osimhen'den müjdeESPNTransfer rumors, news: Bayern's Karl to get 'dream' Real Madrid move?InquirerCyclone east of N. Luzon enters PAR; now called Queenie – PagasaThe Jerusalem PostExpanding foothold in Israel, Ondas acquires three more defense tech companiesBollywood HungamaHurun Rich List 2025: From Bollywood star to billionaire mogul: How Juhi Chawla built her rs. 7,790 crore fortuneRTP DesportoBenfica faz exposição ao CD da FPF por incidentes na visita ao FC PortoSouth China Morning PostWho has the upper hand in financial markets, the US or China?The RegisterGovernment contractor exposed path to immigration recordsQuemBeijo entre Anne Hathaway e Dakota Jonhson em filme foi improvisado, diz diretorVilaWebS’ha mort Gabriel Ubach, secretari general de la Unió Sindical d’Andorra경향신문왕갈비탕부터 재첩비빔밥까지, 시속 100km로 전국 맛집 만난다…고속도로 휴게소 맛지도
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, September 24, 2026

– Lässt die Weltgemeinschaft die Ukraine fallen?

Translate
  • Frankreich, das diesen Monat dem Sicherheitsrat vorsitzt, berief eine Sondersitzung zum Krieg gegen die Ukraine ein.
  • Vor der Sicherheitsratssitzung bekannten sich 51 Länder zu einer verstärkten Unterstützung des Landes, darunter die Schweiz.
  • Unterschrieben haben fast nur westliche Länder. Das heisst wiederum: Fast drei Viertel der UNO-Mitglieder schliessen sich dem Appell nicht an, auch nicht die USA.

Die USA nehmen an der Sicher­heits­rats­sonder­sitzung, anders als die Europäer, nicht mit ihrem Aussenminister teil, sondern bloss mit ihrem UNO-Botschafter Mike Waltz. Der fordert zwar ein Ende des Konflikts, doch ohne Russland entschieden zu verurteilen und der Ukraine entschlossen den Rücken zu stärken.

Unterstützung für Ukraine lässt nach

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow wiederum sieht gar die Europäer als Hauptschuldige am Krieg. Und Vertreter von Schwellen- und Entwicklungsländern halten sich, wie etwa jener Somalias bedeckt. Es gebe keine militärische Lösung, ist da zu hören, oder dieser Krieg müsse aufhören.

Die Europäer, stellvertretend Dänemarks Aussenminister Laszlo Rasmussen, mögen noch so betonen, dass dieser Krieg global Schaden anrichte und es für die ganze Welt bedrohlich sei, falls sich Moskaus Aggression auszahle.

Person in schwarzem Anzug hält eine Rede hinter einem Podium.
Legende: Während die Ukraine auf dem Schlachtfeld zunehmend mit Munitionsengpässen zu kämpfen hat, schwindet politisch die internationale Unterstützung. AP Photo/Heather Khalifa

Die für die Ukraine bittere Realität auf der internationalen diplomatischen Bühne ist: Der politische und wirtschaftliche Druck auf Russland lässt nach. Und die US-Regierung scheint derzeit mehr interessiert an neuen Geschäften mit Moskau als an Hilfe für die Ukraine.

Die Länder haben ihre eigenen Probleme

Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis sieht die Gründe für die schwindende Unterstützung für die Ukraine bei den jeweils eigenen Problemen der Länder. «Der globale Süden und viele Länder in der Welt haben inzwischen ihre eigenen, noch grösseren Probleme zu lösen», sagt Cassis.

Deshalb würden sie dem Ukrainekrieg weniger Aufmerksamkeit schenken, als noch vor vier Jahren. Man hätte sich etwas arrangiert mit dem Krieg. Natürlich würde der globale Süden sich wünschen, dass der Krieg endet. «Aber andere Prioritäten sind für grosse Länder wie China, Indien und so weiter wichtiger, als jetzt dieser Krieg in der Ukraine», sagt Cassis.

View the original on SRF News

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.