Alpiger gewinnt in Mümliswil – Fünf am Stück: Staudenmann siegt auch auf der Schwägalp

- Fabian Staudenmann gewinnt auf der Schwägalp nach einem Sieg im Schlussgang über Lars Zaugg.
- Der 26-Jährige feiert damit den 5. Kranzfestsieg in Serie.
- Das Nordwestschweizer Fest in Mümliswil wird zur Beute von Nick Alpiger.
Vor noch nicht einmal einem Monat waren sich Fabian Staudenmann und Lars Zaugg im Schlussgang auf der Rigi gegenübergestanden. Damals setzte sich Staudenmann nach rund 4 Minuten durch. Auf der Schwägalp brauchte er nur wenige Sekunden des auf 12 Minuten angesetzten Kampfes.
Kaum hatte das Duell begonnen, da hatte Staudenmann seinen zwei Jahre jüngeren Verbandskollegen mit dem ersten Zug schon ausgehebelt und schliesslich ins Sägemehl gedrückt. Es war der 12. Sieg im 12. Duell mit Zaugg, der 6. Erfolg im 6. Kampf an diesem Sonntag auf der Schwägalp und der verdiente Festsieg für den besten Schwinger des Jahres.
Staudenmann gewann nicht nur als erster Nicht-Nordostschweizer zum zweiten Mal auf der Schwägalp – er setzte auch eine unglaubliche Serie fort und siegte zum fünften Mal in Serie an einem Kranzfest und zum sechsten Mal in diesem Jahr. Gleichzeitig hievte sich der 26-Jährige drei Wochen vor dem Kilchberg-Schwinget in die klare Favoritenrolle für das Saison-Highlight.
Die Berner sorgen für die Musik
Für Zaugg, der weiter auf seinen ersten grossen Sieg warten muss, blieb am Ende der 3. Rang. Vor ihn schob sich nach einem Sieg über Michael Ledermann im 6. Gang noch Michael Moser. Die Berner Gäste bekleideten am Ende sieben der ersten neun Plätze auf der Schwägalp und sorgten für ein veritables Debakel der Nordostschweizer.
Viel ändern konnte da auch Schwingerkönig Armon Orlik nicht. Der 31-Jährige gewann zwar vier seiner sechs Gänge, unterlag vor der Mittagspause jedoch Dominik Gasser und im 5. Gang auch noch Moser. Zudem erhielt Orlik nie die Maximalnote. Am Ende reichte dies als geteilter Vierter zum Bestresultat eines Einheimischen.
Völlig aus heiterem Himmel kommt die Schlappe der Nordostschweizer nicht. Samuel Giger hatte schon vor dem Wochenende verzichtet, Werner Schlegel musste nach dem vierten Gang das Handtuch werfen. Er war erstmals seit seiner Innenbandverletzung auf dem Brünig wieder am Start und mit einer Niederlage gegen Staudenmann ins Fest gestartet. Danach folgten zwei Siege und ein Gestellter (gegen Zaugg).
Alpiger gewinnt in Mümliswil
Auch beim Nordwestschweizer Schwingfest in Mümliswil setzte sich der beste Schwinger durch: Anders als Staudenmann hatte Nick Alpiger im Schlussgang gegen Lars Voggensperger aber mehr zu kämpfen. Fast neun Minuten lang beharkten sich die Kontrahenten, bis Alpiger, der schon die fünf vorherigen Gänge für sich hatte entscheiden können, zum entscheidenden Manöver ansetzte. In der Schlussrangliste gewann der 29-Jährige mit 1,5 Punkten Vorsprung auf Lukas Bissig und Sinisha Lüscher.
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