Prinzessin Astrids geliebter Chihuahua folgt ihr in den Tod

- Der Palast teilte mit, die 12-jährige Hündin sei «friedlich eingeschlafen – auf dem Schoss eines geliebten Menschen».
- Astrid war am 11. September im Alter von 94 Jahren gestorben, nur zwei Wochen nach ihrem Bruder König Harald V.
Der geliebte Chihuahua von Prinzessin Astrid von Norwegen ist nur wenige Tage nach dem Tod seiner Besitzerin gestorben, wie der Palast mitteilte. Die kleine Hündin war 2022 adoptiert worden und begleitete die Prinzessin zu offiziellen Anlässen. Dabei lag sie meist auf ihrem Schoss. «Sie ist alles für mich», sagte Astrid über Wilma. Die Hündin wurde 12 Jahre alt.
Nach dem Tod von Prinzessin Astrid wurde Wilma von einem ihrer fünf Kinder aufgenommen. Astrid war am 11. September im Alter von 94 Jahren gestorben – nur zwei Wochen nach ihrem jüngeren Bruder, König Harald V. Der Monarch war am 28. August im Alter von 89 Jahren gestorben. Astrid hatte noch zwei Tage vor ihrem eigenen Tod an der Beisetzung ihres Bruders teilgenommen.
«Einige Tage nach dem Tod von Prinzessin Astrid ist auch Wilma friedlich eingeschlafen – dort, wo sie sich am wohlsten fühlte: auf dem Schoss eines geliebten Menschen», teilte der Palast in einem E-Mail an den norwegischen Rundfunk NRK mit.
Die Liebe zu Hunden verband sie mit Queen Elizabeth II.
Wie ihre Cousine zweiten Grades, die britische Königin Elizabeth II. (1926–2022), liebte Prinzessin Astrid Hunde. Ihr Biograf Trond Norén Isaksen erzählt auf Instagram, dass Astrids Liebe zu den Tieren schon in früher Kindheit begann.
An ihrem zweiten Geburtstag sei sie von ihrem Onkel, Prinz Axel von Dänemark, geweckt worden, der ihr einen Welpen aufs Bett gesetzt habe. Als die königliche Familie 1940 vor der deutschen Invasion fliehen musste, habe Astrid den Hund zurücklassen müssen. Darüber sei sie nie hinweggekommen.
Astrid hatte stets einen Hund an ihrer Seite
Bis zu ihrem Tod am 11. September im Alter von 94 Jahren hatte Prinzessin Astrid stets einen Hund an ihrer Seite. Dabei legte sie Wert darauf, Tiere aus dem Tierheim oder solche aufzunehmen, die ein neues Zuhause brauchten.
«Wenn es einem Hund in seinem jetzigen Zuhause nicht gut geht, ist es ein Privileg, ihm ein besseres Leben zu ermöglichen», sagte sie anlässlich ihres 93. Geburtstags gegenüber NRK.
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Eva Grau (egr) ist seit 2009 für die Rubrik Gesundheit bei 20 minutes verantwortlich. Ihre Themen: Gesundheit sowie Promi- und Kultur-News.
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