44 km/h: Velo flitzt an Blitzer vorbei – mit Kind im Gepäck

Darum gehts
- Ein Blitzer in Schwäbisch Hall (D) hat ein Lastenvelo mit Kleinkind an Bord erwischt.
- Der Velofahrer oder die Velofahrerin war mit 44 km/h in einer 30er-Zone unterwegs.
- Die Person wird wohl kaum gefunden, da weder Identität noch Kennzeichen erkennbar sind.
Die Polizisten aus Schwäbisch Hall müssen gestaunt haben, als sie das Foto eines Blitzers betrachteten. Kein Auto war darauf zu sehen, sondern ein Lastenvelo – samt kleinem Passagier im Lastenbereich.
Der Velofahrer oder die Velofahrerin – auf dem Bild sei das Geschlecht nicht erkennbar, so die Polizei – fuhr mit 44 km/h in einer 30er-Zone. Laut Polizei der Stadt in Baden-Württemberg führe die Strasse mit einer leichten Neigung zur Stelle, an der der Blitzer steht.
«Tempolimits gelten nicht nur für Autofahrer»
Mit der Veröffentlichung des Fotos betonte die Stadtpolizei: «Tempolimits gelten nicht nur für Autofahrer.» Doch gegenüber «Bild» räumt die Polizeisprecherin ein, dass der Täter oder die Täterin in diesem Fall wohl eher nicht gefunden werden könne.
Die Identität der Fahrerin oder des Fahrers sowie auch die des Kindes sei auf dem Foto nicht erkennbar. Zudem fehlten natürlich eine Autonummer oder andere Kennzeichen, die rückverfolgbar wären.
«Wäre der Fahrer bekannt oder gäbe es Hinweise auf seine Identität, würde die Stadt solchen Verstössen auf jeden Fall nachgehen», sagte die Sprecherin weiter. Der Bussgeldkatalog sehe für den entsprechenden Tempoverstoss eine Geldbusse von 50 Euro (etwa 46 Franken) vor, erklärt die Polizei. «Bei Radfahrern muss aber überprüft werden, ob durch die Geschwindigkeit eine Gefahr für andere entstanden ist.»
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Simon Misteli (sim), Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.
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