«Sehr aggressiv»: Mann mit Machete gestoppt

- Die Stadtpolizei St. Gallen hat am Freitag in zwei unabhängigen Fällen bewaffnete Personen angehalten.
- Eine 46-jährige Nordmazedonierin wurde am Hauptbahnhof mit einem Küchenmesser gestoppt, ein 51-jähriger Kubaner im Kantipark mit einer Machete.
- Beide verhielten sich auffällig und wurden nach ärztlicher Begutachtung in eine Klinik eingewiesen. Verletzt wurde niemand.
Bei der Stadtpolizei St. Gallen ging am Freitagnachmittag die Meldung ein, dass eine schreiende Frau am Hauptbahnhof St. Gallen mit einem Küchenmesser unterwegs sei, so die Polizei am Samstag in einer Mitteilung.
Sicherheitsmitarbeitende konnten sie vor dem Eintreffen der Polizei bereits anhalten. Anschliessend wurde die 46-jährige Nordmazedonierin für weitere Abklärungen auf den Polizeiposten gebracht. Da sie einen verwirrten Eindruck machte, wurde sie ärztlich begutachtet und in eine Klinik eingewiesen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Nur wenige Stunden später kam es zu einem zweiten Vorfall mit einem Messer, kurz nach 16 Uhr. Die Stadtpolizei erhielt die Meldung, dass ein Mann mit einer Machete im Kantipark unterwegs sei und Personen angreife. Daraufhin rückten mehrere Patrouillen vor Ort aus.
Mann mit Machete in Handfesseln gelegt
Personen im Park wiesen die Einsatzkräfte auf einen Mann hin, der sich sehr aggressiv verhielt. Zu diesem Zeitpunkt trug er jedoch keine Machete bei sich. Aufgrund seines Verhaltens und der unklaren Lage wurde der Mann in Handfesseln gelegt.
Kurze Zeit später fanden die Einsatzkräfte in einem Gebüsch eine Machete. Der 51-jährige Kubaner wurde ebenfalls auf den Polizeiposten gebracht und ärztlich begutachtet. Anschliessend wurde er in eine Klinik eingewiesen. Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde auch bei diesem Vorfall niemand verletzt.
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